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Interview-Reihe „Auf ein Wort“ : Liebt die Botanik auf dem Campus

  • -Aktualisiert am

Kateryna Pashchenko studiert auf dem Riedberg-Gelände der Goethe-Universität Frankfurt Biophysik. Bild: Marina Pepaj

Kateryna Pashchenko ist begeistert von der Betreuung in ihrem noch jungen Studiengang Biophysik. Lediglich die verschiedenen Studienordnungen irritieren, findet die Ukrainerin.

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          Was liegt an diese Woche?

          Kateryna Pashchenko: Ich muss in einem Seminar einen Vortrag halten. Darauf habe ich mich seit Tagen vorbereitet. Ich bin auch während der Semesterferien jeden Tag an der Uni, um zu lernen.

          Was gefällt Ihnen an dem Fach, das Sie studieren?

          Die Betreuung ist unglaublich gut. Viele wissen gar nicht, dass es dieses Fach überhaupt gibt, deshalb sind wir nicht allzu viele. Ich mag das Uni-Leben generell sehr gerne und auch die Menschen, die hier studieren.

          Und was stört Sie?

          Das Studienfach ist noch relativ neu, und im Moment gibt es mehrere Studienordnungen, die sich in manchen Punkten unterscheiden. Zum Beispiel bei der Belegung der Module.

          Was wollten Sie Ihrer Universitätspräsidentin schon immer mal sagen?

          Ich finde, dass hier alles sehr gut organisiert ist. Sogar die Mensa ist gut, obwohl ich davor ein bisschen Angst hatte. Allerdings wäre es toll, wenn man die Öffnungszeiten der Bibliothek im Otto-Stern-Zentrum verlängern könnte. Im Moment hat sie nur bis 20 Uhr geöffnet. Viele meiner Vorlesungen gehen aber bis 18 Uhr. Ich brauche eine Stunde nach Hause und bin dann meistens unmotiviert, noch was für die Uni zu machen. Deshalb würde ich lieber gleich nach der Vorlesung in die Bibliothek gehen und hier lernen und arbeiten.

          Ihr Lieblingsort an der Universität?

          Der Botanische Garten. Hier findet man Ruhe. Und es gibt sogar Erdbeeren und Äpfel.

          Und wohin gehen Sie auf keinen Fall, wenn Sie nicht müssen?

          Auf Uni-Toiletten, die stark besucht sind.

          Wo ist in der Universität der beste Ort zum Flirten?

          Im Botanischen Garten. Vielleicht komme ich deshalb so gerne her.

          Wie wohnen Sie?

          Ich wohne in einer Wohngemeinschaft, zusammen mit einem Mitbewohner.

          Wie finanzieren Sie Ihr Studium?

          Meine Eltern unterstützen mich, und nebenbei arbeite ich noch.

          Wo gehen sie abends am liebsten hin?

          Ich bin gerne im Café Koz oder, am Wochenende, auf Festivals. Das ist im Sommer natürlich toll.

          Was gefällt Ihnen in Frankfurt, was nicht?

          Frankfurt ist meine absolute Lieblingsstadt. Ich bin schon viel durch Deutschland gereist, auch, weil ich mir nicht sicher war, wo ich studieren will. Keine Stadt hat mir so gut gefallen wie Frankfurt. Hier ist es so schön und dynamisch. Am besten gefallen mir die Kontraste. Manchmal finde ich das Bahnhofsviertel nicht so gut. Allerdings ist auch das ein Teil der Kontraste.

          Was wollen Sie nach dem Studium machen?

          Biophysik ist sehr vielfältig, man hat viele Möglichkeiten. Ich würde gerne in die Industrie gehen.

          Aufgezeichnet von Karin Priehler

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