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Interview-Reihe „Auf ein Wort“ : Eine Vorliebe für Fremdsprachen

  • -Aktualisiert am

Gabriel Wolff studiert an der Universität Frankfurt. Bild: Wiesinger, Ricardo

Gabriel Wolff schwärmt davon, dass er an der Universität Frankfurt viele Sprachen lernen kann. Er kritisiert jedoch, dass das Studium zu stark an Schule erinnere.

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          Was liegt an in dieser Woche?

          Gabriel Wolff: Klausuren schreibe ich erst in der nächsten Woche, also bereite ich mich auf den normalen Uni-Alltag vor und lerne schon mal ein bisschen.

          Was gefällt Ihnen an dem Fach, das Sie studieren?

          Dass man so viel über Sprache lernt, finde ich gut. Auch das Angebot an Sprachen, die man lernen kann, ist hier sehr groß. Dieses Semester habe ich Russisch- und Arabischkurse besucht. Nächstes Semester will ich noch Georgisch lernen. Und dann fehlt mir noch eine Sprache. Zusätzlich muss ich noch einen Lateinkurs besuchen, der in meinem Studiengang verpflichtend ist. Neben dem großen Angebot finde ich außerdem, dass die Dozenten hier besser sind als in Mainz, wo ich davor ein Semester studiert habe.

          Und was stört Sie?

          Einiges erinnert mich doch sehr an die Schule. Vor den Klausuren wird zum Beispiel nur gesagt: „Lernt das einfach auswendig.“ Und das war’s dann.

          Was wollten Sie Ihrer Uni-Präsidentin schon immer mal sagen?

          Um die Frage wirklich beantworten zu können, bin ich noch nicht lange genug an der Universität.

          Ihr Lieblingsort an der Universität?

          Montags habe ich zwischen meinen Vorlesungen immer viel Zeit. Auf dem Campus in Bockenheim gibt es hinter der neuen Mensa so einen Außenbereich mit Sitzbänken, da verbringe ich eigentlich meine meiste Zeit.

          Und wohin gehen Sie auf keinen Fall, wenn Sie nicht müssen?

          Noch habe ich keinen wirklich schlimmen Ort ausfindig machen können. Selbst im Verwaltungsgebäude sind die Leute recht freundlich.

          Wo ist an der Universität der beste Ort zum Flirten?

          Schwierige Frage. Da, wo es sich anbietet, wahrscheinlich. Es gibt ja nichts, was es nicht gibt. Oder?

          Wie wohnen Sie?

          Ich wohne in Mainz in einer Wohngemeinschaft mit zwei Mitbewohnern. Das heißt, ich muss morgens mit der Bahn nach Frankfurt fahren.

          Wie finanzieren Sie Ihr Studium?

          Meine Eltern helfen mir aus.

          Wo gehen Sie abends am liebsten hin?

          So oft bin ich nicht in Frankfurt unterwegs. Meine Oma wohnt aber in Frankfurt, in Bornheim. Die gehe ich öfters besuchen. Sonst gehe ich gerne zu Konzerten in die Jahrhunderthalle. Das letzte Mal habe ich die Metal-Band „In Flames“ gesehen.

          Was gefällt Ihnen an Frankfurt, was nicht?

          Mir ist es ein bisschen zu groß. Und ein bisschen zu dreckig. Als Kind bin ich mit meiner Großmutter gerne in den Zoo gegangen. Jetzt gehe ich lieber in den Palmengarten.

          Was wollen Sie nach dem Studium machen?

          Das kann ich jetzt noch nicht so genau sagen. Ich könnte mir aber vorstellen, als Dolmetscher oder auch in einem Unternehmen zu arbeiten.

          Gabriel Wolff, 23 Jahre, Universität Frankfurt, 2. Semester, Sprachwissenschaft

          Aufgezeichnet von Nils Westerhaus

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