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Attacken auf Unis : Im Kampf gegen Hacker

Anspruchsvolle Aufgabe: Matthias Reyer muss die IT-Systeme der TU Berlin schützen. Bild: Andreas Pein

Hochschulen werden immer wieder Ziel von Hackerangriffen. Prüfungsleistungen und Forschungsdaten können verloren gehen, der Unibetrieb im Chaos versinken. Besuch bei einem Mann, der seine Institution verteidigt.

  • -Aktualisiert am
          5 Min.

          Der Angriff erreichte Matthias Reyer am frühen Morgen, so etwa zwischen seiner ersten und zweiten Tasse Kaffee. Das Telefon klingelte, ein IT-Mitarbeiter hatte im System verdächtige Aktivitäten entdeckt – ein mögliches Indiz für einen Hackerangriff. Reyer leitet das Campusmanagement an der Technischen Universität Berlin. Damit ist er Herr über Hunderte Server, die das Rückgrat der digitalen Welt der Hochschule bilden. Vom E-Mail-Service bis zur Gehaltsauszahlung läuft hier alles zusammen.

          15 Minuten nach dem ersten Anruf klingelt das Telefon erneut: Die verdächtigen Aktivitäten haben zugenommen. Von da an wird es für Reyer hektisch. „Unsere Abwägung war: Besprechen wir das jetzt noch einmal mit zehn weiteren Leuten, oder gehen wir ins Risiko und schalten sofort ab?“, sagt er. „Aber uns war bekannt, dass es durchs Verschleppen nur noch schlimmer werden kann.“

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