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„Umgekehrter Effekt“ : Aus für G8 macht sich an Universitäten bemerkbar

  • Aktualisiert am

Studienkreis: Erstsemester in Frankfurt kurz vor Beginn im Oktober Bild: Kolb, Marie-Luise

Die Rückkehr vieler Schulen zum G9-Abitur nach G8 macht sich nun an vielen Universitäten bemerkbar: „Wir beobachten jetzt den umgekehrten Effekt der doppelten Abiturjahrgänge.“

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          Hessens Universitäten sind mit leicht rückläufigen Studierendenzahlen ins neue Semester gestartet. Besonders die Zahl der Anfänger ist gesunken. Die Hochschulen führen das vor allem auf die Rückkehr zahlreicher Gymnasien zum Abitur nach neun Jahren (G9) statt nach acht Jahren (G8) zurück.

          An der Universität Kassel etwa studieren nach vorläufigen Zahlen in diesem Wintersemester 23 681 Personen. Das sind 926 und 3,8 Prozent weniger Immatrikulierte als im Vorjahr. Die Zahl der Erstsemester ging von 5001 auf 4181 zurück. Das entspricht einem Rückgang um 18 Prozent. „Neben einer Umstellung von G8 auf G9 an einigen hessischen Schulen, welche die Zahl der Studienberechtigten reduziert, liegt nahe, dass einige Studienwillige ihren Studienstart in der Hoffnung auf mehr Normalität verschieben und die Übergangszeit anders nutzen - zum Beispiel für ein Freiwilliges Soziales Jahr“, erläuterte ein Pressesprecher vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie.

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