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Austritt naht : Was der Brexit für EU-Studenten bedeutet

Werden britische Universitäten bald weniger Studenten haben? Bild: Imago

In wenigen Tagen tritt Großbritannien aus der Europäischen Union aus. Für Studenten aus der EU ändert sich erst mal wenig. Aber schon bald könnte es teuer werden.

          6 Min.

          Ein Studium an einer britischen Universität ist für viele junge Menschen ein Traum. Ob Oxford, Cambridge, Imperial College London, London School of Economics (LSE) oder University College London (UCL): Sie liegen in den einschlägigen Hochschul-Rankings zusammen mit amerikanischen Eliteunis auf den vordersten Plätzen. Diese Hochschul-Namen funkeln wie Edelsteine in jedem Lebenslauf und sind deshalb bei deutschen Schulabgängern äußerst beliebt. Auch Edinburgh, King’s College, Warwick oder St. Andrews stehen hoch im Kurs.

          Philip Plickert

          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in London.

          Doch wie geht es nach dem Brexit weiter? Können EU-Bürger auch künftig ohne Probleme an britischen Universitäten studieren? Steigen die Studiengebühren für EU-Bewerber? Nimmt das Königreich auch künftig am Erasmus-Austauschprogramm teil? Werden britische Hochschulen weiterhin Geld aus EU-Forschungsförderprogrammen beziehen? All das sind Fragen, die die Hochschulszene eine Woche vor dem geplanten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union am 31. Januar umtreiben. Die Antwort ist wohl in den meisten Punkten ein Ja, doch bleibt viel Unsicherheit. „Wir bewegen uns mit dem Brexit in unbekannten Gewässern“, sagt Nick Hillman, Direktor der britischen Denkfabrik Higher Education Policy Institute (HEPI).

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