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Diversität an Universitäten : Vielfalt als Ressource

  • -Aktualisiert am

Die Wirtschaft hat den Nutzwert der Diversität entdeckt. Das Team Vielfalt der Deutschen Bank präsentiert sich auf dem Christopher Street Day farbenfroh. Bild: Imago

Diversität erhöht Kreativität und Leistung, heißt das neue Credo an den Universitäten. Es kommt jedoch ganz auf die Art der Vielfalt an.

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          Exzellente Wissenschaft braucht Diversität“, verkündet die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Für exzellente Renditen gilt offenbar dasselbe: Die Unternehmensberatung Ernst & Young preist die Diversität, weil sie in den Firmen für bessere Entscheidungen, mehr Innovativität und verstärkte Agilität sorge. Wissenschaftliche Einrichtungen und Konzerne gleichermaßen erklären die soziale Vielfalt nicht nur zum moralischen Imperativ, sie bewerben sie auch als Treiber von Kreativität und Leistung.

          Damit tritt neben die politische Begründung der Diversität das Argument ihres Nutzwertes. Lässt sich der empirisch belegen? Lösen Teams und Belegschaften, die ethnisch und kulturell, nach Alter, Geschlecht, Bildung oder Herkunft gemischt sind, ihre Aufgaben besser als homogene Gruppen? Sind sie kreativer, innovationsfreudiger, produktiver?

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