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Forschung an der TU Darmstadt : Nützliches aus Klärschlamm

Günstiger Strom: Aus dem Klärschlamm entsteht Gas zur Verbrennung. Bild: dpa

Wie können nicht recycelbare Abfälle nutzbar gemacht werden? Das untersucht ein neuer Forschungsverbund unter Leitung der TU Darmstadt.

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          Wie sich aus Müll wertvolle Chemikalien und Strom gewinnen lassen, untersucht ein neuer Forschungsverbund unter Leitung der TU Darmstadt. Die 13 Institutionen und Firmen, die sich zu diesem Zweck zusammengetan haben, erhalten gut acht Millionen Euro vom Bundesforschungsministerium.

          Sascha Zoske

          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Um nicht recycelbare Abfälle nutzbar zu machen, setzen die Projektpartner auf die Technik der Vergasung. Dabei werden Stoffe in einem Reaktor so stark erhitzt, dass sie in gasförmige Verbindungen übergehen. Als Ausgangsmaterial könnte unter anderem Gewerbe- und Verpackungsmüll dienen, der seit 2019 nicht mehr aus der EU exportiert werden darf. Auch Alt- und Schadholz sowie Klärschlamm sollen vergast werden.

          Aus diesen Abfällen wollen die Wissenschaftler Grundsubstanzen für die Herstellung von Kunststoffen gewinnen, aber auch günstigen und emissionsarmen Strom. Dieser könne Versorgungslücken schließen, die bei der Nutzung von Wind- und Sonnenenergie entstünden.

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