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9000 Dollar für Ghostwriting : Mutter betrügt bei Uniprüfung für ihren Sohn – Haftstrafe

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Zu schwer für den eigenen Sohn? Eine Mutter kaufte einen Ghostwriter für ihren Sohn an der Elite-Universität Georgetown. Bild: AFP

Eine Frau aus Kalifornien bezahlte einen Ghostwriter dafür, Online-Kurse an der Elite-Uni Georgetown für ihren Sohn abzulegen. Weil eine Note „befriedigend“ war, forderte sie Preisnachlass. Nun muss sie ins Gefängnis.

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          Weil sie ihrem Sohn mit betrügerischen Mitteln zu einem Universitätsabschluss verhelfen wollte, ist eine Frau aus Kalifornien zu fünf Wochen Gefängnis verurteilt worden. Nachdem der Sohn der 57-Jährigen an der Georgetown-Universität eine Verwarnung wegen nicht zufriedenstellender akademischer Leistungen erhalten hatte, zahlte die Frau einer dritten Person 9000 Dollar (7900 Euro), damit diese in seinem Namen vier Online-Kurse absolvieren würde und der Sohn 2018 seinen Abschluss machen könnte.

          Als einer der Kurse nur mit der Note „befriedigend“ bewertet wurde, forderte die Frau einen Preisnachlass. Vor Gericht bat sie um Milde und erklärte, sie bedaure ihr Vorgehen. „Ich habe aus Liebe zu meinem Sohn gehandelt, aber letztlich habe ich ihm sehr geschadet“, sagte sie. Wegen der Corona-Pandemie erschien sie in einer Video-Schalte vor Gericht. Die Frau aus Newport Beach hatte sich im Januar in dem Fall schuldig bekannt.

          Die amerikanische Bezirksrichterin Allison Burroughs sagte, die Frau habe ihren Sohn gelehrt, „dass es okay ist zu betrügen, dass es okay ist, Abkürzungen zu nehmen“. Der Sohn müsse lernen, dass man sich anstrengen und für Dinge arbeiten müsse. „Leider lernt er das hier auf die harte Art“, sagte die Richterin.

          Das Urteil ist Teil des Hochschulskandals, in dem mehr als 50 Personen angeklagt wurden, darunter auch Prominente wie der frühere Football-Spieler David Sidoo sowie die Schauspielerin Lori Loughlin und ihr Mann, der Modedesigner Mossimo Giannulli. Betroffen waren Elite-Universitäten in den gesamten Vereinigten Staaten. Nach Behördenangaben arbeiteten die Eltern mit einem im Zentrum des Schwindels stehenden Immatrikulationsberater zusammen, um ihre Kinder Prüfungen bestehen zu lassen oder ihnen mithilfe vorgetäuschter sportlichen Leistungen Zugang zu bestimmten Hochschulen zu verschaffen.

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