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Die Karrierefrage : Für wen zahlt sich ein MBA aus?

  • -Aktualisiert am

Die Otto Beisheim School of Management ist eine international renommierte Business School im Universitätsrang. Bild: Edgar Schoepal

Zehntausende Euro, ein Jahr in Vollzeit oder länger in Teilzeit – das ist nötig für einen Master of Business Administration (MBA). Die Macher sind überzeugt von ihren Konzepten. Lohnt der Aufwand in Deutschland?

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          Drei Jahre Bachelor, dann zwei Jahre einen Master und anschließend der Berufseinstieg: So sieht die Musterkarriere für viele Studierende in Deutschland aus. Immer beliebter werden aber auch MBAs, nicht konsekutive Master-Programme in Management und BWL. Die Programme dauern ein bis zwei Jahre, können in Voll- oder in Teilzeit absolviert werden und richten sich vor allem an junge Menschen, die schon Berufserfahrung mitbringen.

          Studieren kann man MBA-Programme vornehmlich an privaten Hochschulen, der Kostenfaktor beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro – nach oben gibt es kein Limit. Die Investition lohnt sich bei manchen Programmen durchaus, davon ist Christine Menges, Leiterin des MBA-Karrierecenters der WHU Otto Beisheim School of Management in Düsseldorf, überzeugt. Ein Argument dafür ist die Gehaltssteigerung: Drei Jahre nach dem MBA hätten die Absolventen der WHU ihr Gehalt fast verdoppelt. Dafür müssen Studierende allerdings in Vorleistung tief in die Taschen greifen: 40 000 Euro kostet das einjährige MBA-Programm an der WHU. „Mittel- und langfristig zahlt sich das aus“, sagt Menges.

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