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Interview-Reihe „Auf ein Wort“ : Auf keinen Fall in die Mensa

  • -Aktualisiert am

Carina Vettel, Studentin an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz Bild: Cornelia Sick

Carina Vettel studiert Kunstgeschichte in Mainz. Vieles ist ihr noch zu theoretisch, ihrem Campus und der Altstadt begegnet sie hingegen betont praktisch, wie sie im spontanen Kurzinterview erzählt.

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          Was liegt an diese Woche?

          Diese Woche habe ich hauptsächlich Vorlesungen: über Methodik der Kunstgeschichte und die verschiedenen Epochen. Die Moderne ist bisher meine Lieblingsepoche. Außerdem gehe ich noch auf eine Halloween-Party.

          Was gefällt Ihnen an dem Fach, das Sie studieren?

          Kunst war schon in der Schule mein Lieblingsfach. Ich bin aber leider nicht künstlerisch begabt, deshalb habe ich mich für Kunstgeschichte entschieden, weil ich mich auch für diesen Bereich begeistern kann.

          Und was stört Sie?

          Manche Veranstaltungen finde ich nicht so interessant. Zum Beispiel die Vorlesung über Arbeitstechniken der Kunstgeschichte. Hier geht es vor allem darum zu lernen, wie man eine Quelle analysiert. Das ist mir zu theoretisch.

          Was wollten Sie Ihrem Unipräsidenten schon immer mal sagen?

          Ich würde mir mehr Geldautomaten auf dem Campus wünschen. Es gibt einen von der Sparkasse, ich bin aber bei der Commerzbank.

          Ihr Lieblingsort in der Universität?

          Bisher kenne ich mich noch nicht so gut auf dem Campus aus. Es gibt aber viele Orte mit Sitzmöglichkeiten, um Pausen zu machen. Das gefällt mir sehr gut.

          Und wohin gehen Sie auf keinen Fall, wenn Sie nicht müssen?

          Die Mensa. Nicht, weil mir das Essen nicht schmeckt. Mir ist es dort einfach zu voll. Wenn man die vielen Menschen sieht, hat man wirklich keine Lust, dort essen zu gehen.

          Wo ist in der Universität der beste Ort zum Flirten?

          Ich habe zwar noch nicht so viel geflirtet hier, aber ich schätze, überall dort, wo viele Menschen sind. Also an vielen Orten hier auf dem Campus.

          Wie wohnen Sie?

          Ich wohne mit einer Mitbewohnerin in einer WG in Ginsheim-Gustavsburg. Mit dem Bus fährt man von dort ungefähr 30 Minuten bis nach Mainz.

          Wie finanzieren Sie Ihr Studium?

          Ich habe einen Nebenjob als Aushilfe im Einzelhandel und ich bekomme Bafög. Außerdem unterstützen mich meine Eltern.

          Wo gehen Sie abends am liebsten hin?

          Erst mal zu Freunden in die WG und danach am liebsten in einen Club. Bisher war ich noch nicht so oft unterwegs, aber neulich war ich mit Freunden im Kuz. Dort fand ich es sehr schön.

          Was gefällt Ihnen an Mainz, was nicht?

          Mainz ist eine tolle Stadt. Vor allem die Altstadt gefällt mir. Durch mein Studium habe ich auch einen besonderen Bezug zu alten Gebäuden. Wenn man an einer Kirche vorbeigeht, versucht man sofort, sie einer Epoche zuzuordnen.

          Was wollen Sie nach dem Studium machen?

          Ich fände es interessant, für einen Fernsehsender zu arbeiten. Vielleicht für eine Sendung, die sich mit Kunstgegenständen befasst.

          ***

          Aufgezeichnet von Timo Kalbitzer

          Carina Vettel, 19 Jahre, studiert an der Universität Mainz im ersten Semester Kunstgeschichte

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