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Interview-Reihe „Auf ein Wort“ : Ich will keinen Tunnelblick haben

  • -Aktualisiert am

Theresa Heining ist 24 Jahre alt und studiert an der EBS-Universität für Wirtschaft und Recht. Bild: Maximilian von Lachner

Theresa Heining studiert Management im Master. Sie mag es, Neues zu lernen und es auch direkt anzuwenden. Wie sie an ihr Stipendium gekommen ist, verrät sie im spontanen Kurz-Interview.

          2 Min.

          Was liegt an diese Woche?

          Theresa Heining: Ich werde hauptsächlich an einem Gruppenprojekt, einem Beratungsprojekt, arbeiten, weil meine Kommilitonen und ich dem Kunden schon in zwei Wochen unsere Ergebnisse präsentieren werden.

          Was gefällt Ihnen an dem Fach, das Sie studieren?

          Mir gefällt, dass ich etwas Neues lerne. Ich habe im Bachelor nämlich Psychologie studiert. Im Master kann ich Themen der Psychologie vertiefen, aber auch viele neue Dinge lernen. Besonders schätze ich an der EBS, dass man vieles, was man hier in der Theorie lernt, auch gleich praktisch anwenden kann, zum Beispiel in Gruppenarbeiten und Präsentationen.

          Und was stört Sie?

          Bis jetzt nichts. Ich glaube auch, es liegt immer an einem selbst und was man aus Situationen macht.

          Was wollten Sie Ihrem Hochschulpräsidenten schon immer mal sagen?

          Dass ich sehr schätze, dass den Studenten an der Uni so viel Raum geboten wird, um die Kommunikation untereinander aufrechtzuerhalten, sich zu treffen und zu lernen. Gerade erst wurde die Mensa neu gemacht und modernisiert.

          Ihr Lieblingsort in der Hochschule?

          Die Bibliothek. Von dort aus kann man beim Lernen direkt auf den Rhein gucken, das ist total schön.

          Und wohin gehen Sie auf keinen Fall, wenn Sie nicht müssen?

          Auf den Parkplatz, denn der ist nicht gepflastert und deshalb matschig, wenn es regnet.

          Wo ist in der Hochschule der beste Ort zum Flirten?

          Bei den Semester-Opening-Partys.

          Wie wohnen Sie?

          Ich wohne seit kurzem in Oestrich-Winkel in einer Einzimmerwohnung.

          Wie finanzieren Sie Ihr Studium?

          Ich habe das Stipendium „Women in Business“ an der EBS bekommen. Da werden mir 50 Prozent der Studiengebühren erlassen. Ich habe es dank guter Noten und meinem außeruniversitären Engagement erhalten. Zum Beispiel habe ich in Ghana einen Freiwilligendienst an einer Schule gemacht und früher viele Zeltlager und Jugendgruppen geleitet.

          Wo gehen Sie abends am liebsten hin?

          Wir haben hier in der Nähe eine gute Pizzeria, da gehe ich gerne mit meinen Kommilitonen und Freunden hin.

          Was gefällt Ihnen an Oestrich-Winkel, was nicht?

          Mir gefällt es besonders gut, dass man so schnell in der Natur ist. Ich gehe nur aus der Haustür und kann direkt anfangen zu joggen. Aber manchmal finde ich es in dem Ort ein bisschen zu ruhig.

          Was wollen Sie nach dem Studium machen?

          Ich habe ein Praktikum im Consulting gemacht und dabei gemerkt, dass ich in diese Richtung möchte. Allerdings, wenn ich etwas anderes finde, was mich noch mehr begeistert, dann bin ich offen dafür. Ich will keinen Tunnelblick haben.

          Aufgezeichnet von Lioba Sixel.

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          Theresa Heining ist 24 Jahre alt und studiert an der EBS-Universität für Wirtschaft und Recht.

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