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Forschungsförderung : Wie weckt man den Erfindergeist des Mittelstands?

  • -Aktualisiert am

Ein Spektroskopiker wertet in einem Labor des Life Science Inkubators mit einem Farbstofflaser ein Fluoreszenzspektrum aus. Bild: dpa

Das Gesetz zur Forschungförderung geht an den kleinen und mittleren Unternehmen vorbei. Für die Großindustrie ist der Anreiz gering.

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          Private Betriebe mit bis zu 250 Beschäftigten werden in Deutschland als „Kleine und Mittlere Unternehmen“ (KMU) bezeichnet. Ihre wirtschaftliche Bedeutung ist enorm: 99 Prozent aller deutschen Unternehmen werden als KMU geführt. Die „Expertenkommission Forschung und Innovation“ (EFI), die regelmäßig für die Bundesregierung Gutachten zur technologischen Leistungsfähigkeit des Landes schreibt, stellte den KMU vor drei Jahren allerdings ein mäßiges Zeugnis aus. Der quantitative Beitrag der kleinen und mittleren Betriebe zu Forschung und Innovationen in Deutschland sei, auch im internationalen Vergleich, sehr gering. Die „insgesamt eher schwache Innovationsperformance“ der KMU zeigt sich laut Gutachten auch beim bescheidenen Beschäftigungsbeitrag, der von ihren Innovationen ausgehe.

          Die privatwirtschaftliche Forschung wird nach der Erhebung der Gutachter von den Großunternehmen dominiert. Allein das Forschungsbudget von Volkswagen war 2014 mit 13,1 Milliarden Euro doppelt so hoch wie die gesamten Forschungs- und Entwicklungsausgaben (FuE) der KMU, die sich auf 5,2 Milliarden beliefen. Ist der Klein- und Mittelstand also eine vernachlässigbare Größe im deutschen Forschungssystem?

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