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Forschung aus Frankfurt : Neue Materialien für Computerchips

Neues Material: das in Frankfurt synthetisierte Silafulleran Bild: Goethe-Universität Frankfurt

Forscher aus Frankfurt und Bonn haben neue Materialien für Computerchips entwickelt. Die Nanomaterialien eignen sich besonders für kleine Chips, die in Smartphones oder Solarzellen eingesetzt werden.

          1 Min.

          Forscher der Goethe-Uni haben zusammen mit Kollegen aus Bonn zwei neue Nanomaterialien entwickelt. Sie könnten in besonders kleinen Computerchips, hochauflösenden Bildschirmen etwa für Smartphones sowie in Solarzellen und Leuchtdioden eingesetzt werden.

          Sascha Zoske
          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Den Chemikern um Matthias Wagner gelang zum einen die Herstellung molekularer Bälle aus 20 Siliziumatomen, auch Silafullerane genannt. An jeder Silizium-Ecke des Körpers ragt ein Wasserstoffatom nach außen. Es kann leicht durch andere chemische Gruppen ersetzt werden, die dem Fulleran spezielle Eigenschaften verleihen.

          Bei der zweiten neuen Stoffklasse handelt es sich um Kristall-Bausteine aus zehn Silizium- und Germaniumatomen, die eine diamantähnliche Struktur haben und daher Adamantane genannt werden. Silizium-Germanium-Legierungen sind laut Studien reinen Silizium-Halbleitern auf wichtigen Anwendungsgebieten überlegen. Bisher waren sie allerdings schwer herzustellen. Die Erkenntnisse der Frankfurter Forscher könnten die Synthese vereinfachen.

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