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Zahlen für Deutschland : Private Hochschulen immer beliebter

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Gefragt sind der Statistik zufolge vor allem die privaten Fachhochschulen (FH). Bild: dpa

Die Zahl der Studenten an privaten Hochschulen steigt weiter. Eine Fächergruppe ist besonders gefragt.

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          Immer mehr Studierende sind an privaten Hochschulen eingeschrieben. Im Wintersemester 2018/2019 stieg ihre Zahl im Vergleich zum vorangegangenen Wintersemester um rund 7 Prozent auf 246.700. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit. Im gleichen Zeitraum wuchs die Gesamtzahl der Studierenden an allen Hochschulen nur leicht um 1 Prozent auf 2,87 Millionen.

          Gefragt sind der Statistik zufolge vor allem die privaten Fachhochschulen (FH): Knapp neun von zehn Studierenden an privaten Hochschulen waren an einer FH eingeschrieben.

          Besonders gefragt seien die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, hieß es in der Mitteilung. Mehr als zwei Drittel der Studierenden (171.400 bzw. 69 %) waren hier in der Fächergruppe eingeschrieben. Im Vergleich dazu belief sich der Anteil dieser Fächergruppe an allen Studierenden auf nur gut ein Drittel (37 %).

          Weniger ausländische Studenten

          Die Beliebtheit der Privaten lässt sich auch an der längeren Zeitreihe ablesen: Seit dem Wintersemester 2000/2001 hat sich die Zahl der Studenten verzehnfacht. Im gleichen Zeitraum kletterte die Gesamtzahl der Studierenden an allen Hochschulen in Deutschland um 38 Prozent nach oben.

          Die Studierenden an privaten Hochschulen waren im Wintersemester 2018/2019 im Durchschnitt 24,6 Jahre alt und damit etwas älter als die Studierenden insgesamt (23,4 Jahre). Der Anteil ausländischer Studenten und Studentinnen an den privaten Hochschulen lag bei 11 Prozent und damit unter dem Durchschnitt aller Hochschulen von 14 Prozent.

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