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Studierende in den USA : „Wir haben noch nie so viel Leid gesehen“

  • -Aktualisiert am

Hier kommt man mit 10.000 Dollar nicht weit: Schüler besichtigen die Wohnhäuser auf dem Campus der Universität von La Verne in Kalifornien im April 2021. Bild: EPA

Die Situation an amerikanischen Hochschulen ist durch die Pandemie extrem schwierig geworden. Für eine Generation von Studierenden rückt das Versprechen vom Aufstieg durch Bildung in weite Ferne.

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          Irgendwann fühlte sich jeder Tag gleich an für Arianna Bottome. Sie studierte Nachhaltigkeits-Management an der New Yorker Columbia-Universität. Während der Pandemie saß sie plötzlich nur noch am Computer. „Meine einzigen Kontakte waren am Bildschirm, ich saß allein in der Wohnung, ich wusste nicht, wie es weitergehen soll“, erzählt die 27-Jährige. Ariannas zwei Mitbewohnerinnen hatten die Stadt verlassen, als im März letzten Jahres die Anweisung kam: Alle New Yorker sollten zu Hause bleiben.

          Wenig später meldeten die Nachrichten täglich mehrere Hundert Tote in der Stadt. Es sei hart und verwirrend gewesen, sagt Arianna. Sie beschreibt die Erfahrungen von Millionen von Studierenden in ganz Amerika. Das College-Leben sollte eigentlich Spaß machen, aber Arianna musste tagsüber als Hilfskraft Geld verdienen. Ihr Job war ausgerechnet, andere Studierende zu motivieren. Natürlich alles am Computer.

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