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Corona-Krise : HRK-Präsident für Verschiebung des Sommersemesters

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Blick Mensa der Frankfurter Johann Wolfgang Goethe-Universität Campus Westend im Februar 2019 Bild: Wolfgang Eilmes

Es dürfe nicht passieren, dass jedes Bundesland seine eigene Regelung findet, fordert der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz – und mahnt zur Eile.

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          Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), André Alt, hat die Bundesländer aufgefordert, das Sommersemester wegen der Corona-Pandemie einheitlich in Deutschland zu verschieben. „Es darf nicht passieren, dass hier jedes Land sein eigenes Reglement durchzieht“, sagte Alt dem „Handelsblatt“ vom Mittwoch. Die Wissenschaftsminister der Länder sollten sich abgestimmt mit den Hochschulen auf ein gemeinsames Vorgehen einigen und das Sommersemester koordiniert verschieben.

          Die Entscheidung müsse „so rasch wie möglich fallen, damit die Hochschulen von Schleswig-Holstein bis zu den Alpen und alle Studierenden wissen, woran sie sind“, sagte der HRK-Präsident. Die Verschiebung sei unumgänglich, weil trotz aller digitalen Lehrveranstaltungen „schon jetzt klar ist, dass wir das Semester nicht flächendeckend wie gehabt durchziehen können“.

          Alt sprach sich dafür aus, bundesweit etwas später zu starten. Auch dies gelte „natürlich nur, wenn der Shutdown bis dahin aufgehoben ist“. Der HRK-Präsident schlug bei einem späteren Beginn des Sommersemesters vor, dieses später als üblich enden zu lassen. Das Wintersemester würde dann ebenfalls etwas zeitversetzt beginnen, beispielsweise ab 1. oder 15. November. „So könnten wir im Sommersemester 2021 wieder in den Normalmodus zurückkehren“, sagte Alt.

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