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Uni wieder in Präsenz : Endlich richtig Ersti sein

Gut gelaunt, aber noch verunsichert: Die Studierenden der Uni Köln feiern in der Heimstätte des 1. FC Köln den Semesterbeginn. Bild: Marcus Simaitis

Nach drei Corona-Semestern dürfen die Studierenden wieder zurück in die Hörsäle. Nirgendwo wurde das so groß gefeiert wie in Köln. Ein Besuch mit 13.000 Studierenden im Fußballstadion.

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          Am Ende, um kurz nach 19 Uhr an der Haltestelle mit Hunderten anderen, sind die Studierenden vor allem müde. „Ich mach jetzt mal halblang“, sagen sie. „Ich fühle mich, als wäre es richtig spät“ oder: „Nee, jetzt habe ich mal genug Federweißer.“ Mit 13.000 anderen saßen sie im Kölner RheinEnergie-Stadion, standen in Brezel- und Bier-Schlangen, manche von ihnen haben sogar getanzt. 13.000. Eine verrückte Zahl.

          Sarah Obertreis
          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Bis zum Beginn dieses neuen Semesters wussten viele hier nicht, wie es sich anfühlt, mit 30 anderen Kommilitonen an einem Ort zu sein. Und jetzt gleich 13.000. „Ich kann es noch gar nicht richtig fassen“, sagt Niklas. Es ist kurz nach 17 Uhr, und der 22-Jährige hält sein Bier fast feierlich in der Hand. Lena und er haben sich mit dem Rücken zum gespenstisch leeren Fußball-Rasen gestellt. Die beiden BWL-Studierenden schauen auf den Tribünen-Eingang, durch den ständig neue Leute hereinkommen, und auf die vollen Reihen darüber. Heute hört die Maskenpflicht auf, wo die Sitzplätze beginnen.

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