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Kellnern, Nachhilfe und Co. : Wie wichtig Nebenjobs für Studenten sind

  • Aktualisiert am

Ein voller Hörsaal ist auf absehbare Zeit wohl keine Option. Bild: dpa

Wer alleine wohnt, generiert mehr als ein Drittel seines Einkommens durch kleine Nebentätigkeiten. Umso wichtiger dürfte für viele die angekündigte Überbrückungshilfe sein.

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          Allein wohnende Studierende bestreiten zu etwas mehr als ein Drittel ihre monatlichen Einnahmen durch Jobs. Von den durchschnittlichen monatlichen Einnahmen in Höhe von 1060 Euro im Jahr 2018 stammten 390 Euro oder 37 Prozent aus Jobs wie Babysitten, Kellnern oder Nachhilfe, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Da diese Jobs in der Corona-Krise ganz oder teilweise weggefallen seien, seien hier finanzielle Engpässe entstanden.

          Die durchschnittlich 1060 Euro wurden demnach nahezu vollständig, nämlich in Höhe von 1030 Euro, für den privaten Konsum ausgegeben. Mit knapp 380 Euro hatte das Wohnen den größten Anteil. Gut 140 Euro gaben die Studenten im Schnitt für Lebensmittel aus, 110 Euro für Freizeit und Kultur, 80 Euro für Verkehr.

          Überbrückungshilfe kommt

          Allein wohnte der Statistik zufolge 2018 ein Viertel der Studenten, 21 Prozent lebten in einer Wohngemeinschaft, 17 Prozent mit einem Partner. Der weitaus größte Anteil (38 Prozent) lebte bei den Eltern.

          Der Bund brachte wegen der Engpässe gerade eine Überbrückungshilfe auf den Weg. Dies können zinslose Zuschüsse in Höhe von 500 Euro monatlich sein oder Kredite von maximal 650 Euro monatlich. Anders als der zinslose Zuschuss müssen die Kredite zurückgezahlt werden. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) teilte mit, dass insgesamt 100 Millionen Euro für die Überbrückung zur Verfügung stehen.

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