https://www.faz.net/-gyl-9xspo

Akademische Karriere : Kurzarbeiter der Wissenschaft

  • -Aktualisiert am

Bild: dpa

Das überarbeitete Wissenschaftszeitvertragsgesetz von 2016 wird von der Bildungsgewerkschaft GEW nach einer ersten Evaluation kritisiert. Die gewünschte Wirkung der Novellierung falle bestenfalls marginal aus.

          3 Min.

          Die Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes von 2016 sollte Auswüchse einer rechtlichen Ausnahmestellung beseitigen, die mittlerweile für rund 180.000 wissenschaftliche Mitarbeiter an den deutschen Hochschulen gilt und die zu einer Flut von befristeten Verträgen geführt hatte. Das Ziel der Novelle war nie, Befristungen generell abzuschaffen. Sie sollten aber durch die Bindung an Qualifikationsziele begrenzt werden.

          Sind die Ziele der Novellierung des Gesetzes erreicht worden? Das Bundeswissenschaftsministerium will sich mit der Beantwortung dieser Frage bis 2022 Zeit lassen. Erst dann sollen Ergebnisse einer vom Ministerium ausgeschriebenen Evaluation vorliegen. Die Bildungsgewerkschaft GEW hat allerdings ebenfalls eine solche Evaluation in Auftrag gegeben, deren Befunde schon jetzt klarstellen, dass die gewünschte Wirkung der Novellierung bestenfalls marginal ausfällt. Das wird die Hochschulen vermutlich freuen, aber was bedeutet es für die Betroffenen?

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          F.A.Z. PLUS:

            F.A.Z. digital

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Attila Hildmann : Für ihn sind alle Feinde Juden

          Attila Hildmann ist vor der Justiz in die Türkei geflohen. Dort lässt er seinem Antisemitismus nun freien Lauf. Vorher nutzte er noch Codewörter, die auch bei manchen Querdenkern und Corona-Leugnern beliebt sind.
          Brennpunkt mit viel Zuwanderung: Eine Hochhaussiedlung in Bremen (Archivbild von September 2011)

          Falsche Väter : Perfides Geschäft mit schwangeren Frauen?

          In Bremen beantragen immer mehr schwangere Frauen aus Afrika Sozialleistungen. Sie geben an, der Kindsvater sei deutscher Staatsbürger. Steckt dahinter organisierte Kriminalität?