https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/hackerangriffe-im-homeoffice-was-man-dagegen-tun-kann-17698201.html

Die Karrierefrage : Wie halte ich Hacker aus dem Homeoffice fern?

Wenn die Wohnung zum Büro wird, sollte man sich auch der Gefahr eines Cyberangriffes bewusst sein. Bild: dpa

Manchmal reicht der Klick auf einen Anhang oder die Nutzung eines privaten Geräts – und schon ist das ganze Unternehmen verwundbar. Ein paar Gegenmittel zur Schutz vor dem Hack im Homeoffice.

          5 Min.

          „Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen“, so beginnt die E-Mail. „Im nächsten Monat planen wir einen Umstieg auf ein neues Tool für die Auftragsplanung. Damit der Umstieg so reibungslos wie möglich verläuft, bitten wir euch, das Tool vorab auf euren Geräten zu installieren. Der Downloadlink wird eine Woche lang gültig sein, der Download des Tools startet automatisch nach der Eingabe eurer Log-in-Daten.“ Es folgen ein klickbarer Link und eine Grußformel, unterschrieben ist die E-Mail von einem Mitarbeiter des „IT-Managements“. Wer auf den Link klickt, erlebt allerdings eine kleine Überraschung. Statt eines Download-Fensters erscheint eine grüne Schrift: „Glück gehabt! Dies hätte eine Phishing-Mail sein können!“

          Nadine Bös
          Redakteurin in der Wirtschaft, zuständig für „Beruf und Chance“.

          Die E-Mail ist Teil eines Sensibilisierungstrainings, das Mitarbeiter schulen soll, beim Öffnen von E-Mails, Links und Co vorsichtiger zu sein. Glaubt man Daten des Digitalverbands Bitkom, ist das auch dringend nötig. In der aktuellsten Studie des Verbands zum Wirtschaftsschutz, veröffentlicht im August, kam heraus: 2021 sind 223,5 Milliarden Euro an Schaden durch Cyberangriffe entstanden. In der vorangegangenen Studie waren es „nur“ etwas mehr als 100 Milliarden Euro. Die Zahlen beruhen auf repräsentativen Befragungen von jeweils rund 1000 Unternehmen. Wie sehr das Thema Cybercrime die Unternehmenswelt umtreibt, zeigt die Aufregung um eine Sicherheitslücke im weitverbreiteten Java-Softwarebaustein „Log4j“. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stuft deshalb die IT-Bedrohungslage zurzeit als extrem kritisch ein.

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