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Gehaltsvergleich : Wer verdient wie viel?

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Servicekräfte verdienen im Vergleich zu anderen Jobs besonders schlecht. Bild: dpa

Oberärzte verdienen gut, Service-Kräfte schlecht – das ist bekannt. Aber was ist mit Umweltingenieuren oder Zahnarzthelfern?

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          In einer guten Lage wohnen, mal schick essen gehen oder der Urlaub am Meer: Vom Gehalt hängt vieles ab.  Aber längst nicht jeder kann sich alles leisten. Eine Studie des Vergleichsportals Gehalt.de hat nun untersucht, in welchen Berufen man besonders viel oder besonders wenig verdient. Dafür untersuchte das Vergleichsportal um die 224.364 Gehaltsdaten. Zwar ist die Studie nicht repräsentativ, dennoch ist sie im Hinblick auf die Lohnunterschiede in den verschiedenen Berufen durchaus interessant.

          Job als Regionalverkaufsleiter und Pharma-Referent besonders lukrativ

          Unter den Akademikern verdienen – nicht besonders überraschend – die Oberärzte am besten: Ihr Jahreseinkommen beträgt im Schnitt brutto um die 117.545 Euro. Auch Fondsmanager, Key Account-Manager und Fachärzte verdienen mit über 80.000 Euro brutto im Jahr überdurchschnittlich viel. Obwohl der Beruf des Patentingenieurs rechtlich nicht geschützt ist, verdienen diese über 75.000 Euro brutto im Jahr und zählen damit zu den besser verdienenden Akademikern. Auch Anlageberater, IT-Leiter sowie Justitiare und Wirtschaftsprüfer arbeiten für mehr als 70.000 Euro im Jahr.

          Für Nicht-Akademiker ist eine Karriere als Regionalverkaufsleiter besonders attraktiv: Sie verdienen mehr als 73.000 Euro und stehen damit laut Studie an der Spitze der Gehaltspyramide. Auch Pharma-Referenten verdienen mit über 68.000 Euro brutto im Jahr sehr gut. Zu den ebenfalls lukrativen Berufen gehören SAP-Berater und Filialleiter in der Bank.  

          Umweltingenieure verdienen verhältnismäßig wenig

          Grafiker verdienen mit 34.194 Euro unter den Akademikern unterdurchschnittlich wenig, damit spielen sie fast in einer Liga mit Webdesignern, die ebenfalls „nur“ 36.885 Euro brutto im Jahr nach Hause tragen. Technische Gestalter, also Produktdesigner, verdienen zwar unter den Akademikern auch nicht besonders gut, aber im Schnitt immerhin über 8000 Euro mehr im Jahr als ihre Grafiker-Kollegen. Auch Pädagogen, Kulturmanager, Lehrer an privaten Schulen, Architekten und Beschäftigte in der PR-Branche gehören zu den weniger lukrativen Berufen. Überraschend: Umweltingenieure verdienen mit um die 46.000 Euro ebenfalls verhältnismäßig wenig.

          Die am wenigsten gut bezahlten Berufe bei den Nicht-Akademikern finden sich im Service-Bereich: So arbeiten Restaurant- und Küchenhelfer im Schnitt für 22.033 brutto im Jahr – das sind 1836 Euro im Monat. Zum Vergleich: Laut statistischem Bundesamt lag das durchschnittliche Monats-Gehalt vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer im Jahr 2018 bei 3880 Euro brutto im Jahr. Auch Kellner und Rezeptionisten arbeiten für verhältnismäßig wenig Geld. Unter den weniger lukrativen Berufen finden sich auch Beschäftigte im Call Center, Köche, Kassen- und Pflegepersonal sowie Physiotherapeuten. Auch Zahnarzthelfer befinden sich mit einem Verdienst von 27.932 Euro im Jahr eher auf der unteren Lohnskala.

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