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Wie wird man eigentlich …? : Fußballbegeistert von klein auf

  • Aktualisiert am

Bild: DFB

Dr. Jörg Englisch ist Direktor Recht beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) in Frankfurt. Wie es dazu kam? Dem Hochschulanzeiger gibt er einen Einblick in seinen Werdegang.

          1 Min.

          Als Kind wollte ich unbedingt …

          … „irgendetwas mit Fußball“ machen, allerdings ohne schon an einen Beruf zu denken.

          Dass ich heute beim DFB bin, ist …

          … natürlich toll, weil ich dadurch der Verwirklichung meines Kindheitstraums – wenn auch nicht auf dem Rasen – sehr nahe gekommen bin.

          An meinem Beruf liebe ich …

          … die abwechslungsreiche Tätigkeit in einem interessanten Umfeld, das mich auch privat begeistert: der Fußballsport mit allen seinen Facetten.

          Die größte Herausforderung ist dabei, …

          … eine Vielzahl unterschiedlicher Fragestellungen zeitnah nicht immer nur juristisch sachgerechten, sondern auch praxisnahen Lösungen zuzuführen.

          Drei Themen, mit denen ich mich regelmäßig beschäftige, sind …

          … Fragestellungen aus den Bereichen Vermarktungs-, Veranstaltungs- und Verbandsrecht.

          Mein rechtswissenschaftliches Studium …

          … habe ich bewusst gewählt und nicht bereut. Das Studium eröffnet den Zugang zu einer Vielzahl an Tätigkeiten in fast allen Lebensbereichen und gestattet einen interessanten, manchmal auch überraschenden Blick auf scheinbar alltägliche Sachverhalte.

          Mein Berufseinstieg …

          … war gleich beim DFB, weil ich nach meiner Wahlstation und dem anschließenden 2. Staatsexamen direkt in der Rechtsabteilung anfangen durfte.

          Wenn ich nicht beim DFB gelandet wäre, …

          … wäre ich heute vermutlich Richter. Ich hatte seinerzeit bereits eine entsprechende Zusage in Köln, habe mich dann aber für die Aufgabe beim DFB entschieden.

          Eine Fähigkeit, die ich an Kollegen besonders schätze, ist, …

          … dass sie auch in hektischen Zeiten Emotionen ausblenden und sachlich fundiert und zielorientiert entscheiden können.

          Wenn ich heute über meine Karriere nachdenke, …

          … freue ich mich, dass es mir gelungen ist, mir die Freude an der juristischen Tätigkeit – auch wegen des spannenden Umfelds – zu bewahren.

          Mein größtes Vorbild war …

          Da muss ich leider passen - ein „größtes Vorbild“ gab es nicht.

          Kurzlebenslauf:

          Dr. Jörg Englisch, geboren am 15. Mai 1964, begann 1995 nach dem Studium und der Referendarszeit in Bonn beim Deutschen Fußball-Bund als Assistent des Chefjustiziars Goetz Eilers. Im Jahr 2007 wurde er Leiter der Rechtsabteilung. Seit Mai 2016 ist er Direktor Recht und Sportgerichtsbarkeit des Verbands.

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