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Jobs für Schüler und Studenten : Ferien am Fließband

Mitarbeiter von Daimler montieren Isolierungen der S-Klasse auf einer Produktionsstraße in Sindelfingen. Bild: Bloomberg

Wenn die halbe Belegschaft Urlaub macht, sind Ferienjobber gefragt – zur Freude von Schülern und Studenten. Doch dieses Jahr ist die Lage anders – die ganz fetten Jahren sind vorbei.

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          „Ich habe an Motoren gebaut und Wasserleitungen gesägt“: Die 22 Jahre alte Studentin Samira hat drei Jahre lang während der Semesterferien bei Daimler gearbeitet. „Ich finde das Arbeiten während der Semesterferien entspannter, in kurzer Zeit verdient man viel Geld“, sagt sie.

          Benjamin Fischer
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Ferienbeschäftigte wie Samira gibt es viele: Wenn sich die halbe Belegschaft im Urlaub befindet, stehen Studenten in der vorlesungsfreien Zeit am Fließband. Mit Slogans wie „Ferien am laufenden Band“ oder „Ein Job, bei dem die Zeit nicht kriecht“ versuchen Unternehmen, Studenten und Schüler anzuwerben. Für sie sind die Ferienjobs oft lukrativ: Neben dem Mindestlohn erhalten sie häufig noch Zuschläge durch Nacht- und Wochenendschichten. Bei Bosch können Ferienjobber so beispielsweise auf 15 Euro in der Stunde kommen. Bei 40 Stunden in der Woche sind das 2400 Euro im Monat - kein schlechter Lohn.

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