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Arbeitskräfteerhebung : Deutsche arbeiten durchschnittlich 35 Stunden in der Woche

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Die Arbeitszeit von Angestellten in Vollzeit ist über die Jahre stabil geblieben. Bild: dpa

Die deutschen Erwerbstätigen in Voll- und Teilzeit arbeiten im Durchschnitt 35 Stunden in der Woche. Auf deutlich mehr Stunden kommen Selbständige. Doch deren Arbeitszeit hat sich über die Jahre stark verändert.

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          Wer in Deutschland in Vollzeit erwerbstätig ist, arbeitet im Durchschnitt 41 Stunden in der Woche. Das geht aus ersten Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2018 hervor, die anlässlich des Tags der Arbeit in dieser Woche veröffentlicht wurden. Teilzeitbeschäftigte arbeiten demnach durchschnittlich 19 Stunden. Voll- und Teilzeitbeschäftigte zusammen kommen auf eine Wochenarbeitszeit von 35 Stunden.

          Das erste Jahr, in dem das Statistische Bundesamt Arbeitszeiten für Gesamtdeutschland erhob, war 1991. Viel hat sich bei den Angestellten in Vollzeit seitdem nicht verändert: Sie arbeiteten schon damals durchschnittlich etwa 40 Stunden in der Woche. Dabei ist es auch im vergangenen Jahr geblieben.

          Deutlich gefallen ist hingegen die Arbeitszeit von Selbständigen in Vollzeit. Sie arbeiten zwar weit mehr als abhängig Beschäftigte und kommen auf wöchentlich 48 Stunden. 1991 waren es aber noch 54 Stunden.

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