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Neuer Führungsstil : Was Chefs von Hunden und Katzen lernen können

illustre Truppe: Kater Garfield und seine Freunde Odie, Arlene, Nermal und Teddy-Bär Pooky Bild: dpa

Früher waren Mitarbeiter beruflich erfolgreich, wenn sie Vorgaben erfüllten. Das wollen viele nicht mehr. Führen heißt heute auch folgen, sagen zwei Spezialisten. Und erklären, was das mit der Tierwelt zu tun hat.

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          Herr de Buhr, Herr Schmidt, Sie haben beide mit Management zu tun – der eine in der Praxis, der andere in der Theorie. Wie ticken die Mitarbeiter heute?

          Nadine Bös
          Redakteurin in der Wirtschaft, zuständig für „Beruf und Chance“.

          De Buhr: Unsere zentrale These ist: Wir bewegen uns von einer Hunde- in eine Katzen-Arbeitswelt.

          Was ist denn das für ein Vergleich?

          De Buhr: Also ich habe daheim eine Hündin. Und wenn ich mit der spazieren gehe und ich komme an eine Fußgängerampel, setzt sie sich hin. Weil sie weiß, dass das von ihr erwartet wird und dass ich dann glücklich bin. Dann wird sie gestreichelt, dann kriegt sie Leckerli und ist zufrieden. Im Prinzip ist das vergleichbar mit der Zeit, als ich vor vielen Jahren im Mars-Konzern gearbeitet habe. Damals war auch ich vor allem dann erfolgreich, wenn es mir gelungen ist, die Erwartungen meines Umfelds und meiner Vorgesetzten zu antizipieren und zu erfüllen.

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