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Die Karrierefrage : Brauche ich für das Examen einen Repetitor?

Dicker Wälzer: Jurastudenten müssen viel lernen. Bild: Foto Benjamin Boch

Viele Studierende halten private Repetitorien für notwendig, vor allem im Jurastudium. Sie kosten oft Tausende Euro – gut investiertes Geld?

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          In der Ausbildung von Juristen gibt es ein paar Gesetzmäßigkeiten. Nach den ersten Semestern ist man es leid, in den eng bedruckten Gesetzen im Taschenbuchformat Paragraphen anzumalen. Der Kauf des „Schönfelder“, der Loseblattsammlung mit mehr als 4000 Seiten, signalisiert dem Studenten: Jetzt wird es ernst.

          Marcus Jung

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Im Referendariat gesellt sich zur Gesetzessammlung noch eine Wäschekorbladung an Kommentaren. Was ebenfalls zum Juristendasein gehört: In den Lernphasen vor den beiden Examen, für die sich Studenten teilweise bis zu zwei Jahre Zeit nehmen und für die berufstätige Referendare häufig kaum mehr als zwölf Monate haben, drücken viele noch einmal die harte Schulbank. Den Lernstoff aus mehreren Jahren Jura-Studium bekommen sie in Pfarrsälen, Gemeindezentren oder Kantinen in Blöcken von einigen Monaten bis zu einem Jahr von einem privaten Repetitor eingepaukt.

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