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Die Karrierefrage : Muss ich trotz Krise Urlaub nehmen?

  • -Aktualisiert am

Vielen Arbeitnehmern ist die Lust auf den Urlaub wegen der Corona-Krise derzeit vergangen. Doch kann ein genehmigter Urlaub zurückgezogen werden? Bild: dpa

Bis zum 31. März müssen Arbeitnehmer ihren Resturlaub abtragen. Darauf hat dieses Jahr fast keiner Lust. Ebenso wenig auf Osterferien. Aber viele haben keine andere Wahl.

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          Der 31. März ist bei manchem rot im Kalender markiert. Denn das Datum bedeutet für viele Arbeitnehmer: Urlaub aus dem Vorjahr, den sie bis zu diesem Stichtag nicht genommen haben, verfällt endgültig – und ohne Ersatz. Der letzte Märztag gilt als allerletzte Gelegenheit, übriggebliebenen Urlaub einzulösen.

          Nadine Bös
          Redakteurin in der Wirtschaft, zuständig für „Beruf und Chance“.

          Derzeit dürften es aber noch viel weitergehende Urlaubs-Fragen sein, die den Beschäftigten Kopfzerbrechen bereiten: Nicht nur manch teure und mit viel Vorfreude geplante Reise musste wegen der Corona-Krise abgesagt werden. In vielen Unternehmen ist es nicht möglich, den schon genehmigten Urlaub für Oster- oder Pfingstferien wieder zurückzunehmen. Zwar haben viele Menschen wegen Kontaktbeschränkungen, Reisewarnungen und stornierten Flügen überhaupt keine Lust auf Urlaub in den eigenen vier Wänden, rein rechtlich gesehen, bleibt jedoch vielen kaum eine Alternative. Denn ein einmal genehmigter Urlaub gilt – für beide Seiten. Beschäftigte können ihn genauso wenig rückgängig machen wie Chefs.

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