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Die Karrierefrage : Soll ich studieren oder eine Lehre machen?

Im Motorenprüfstand bei BASF in Hannover ist Genauigkeit gefragt. Bild: obs

Ich will nicht an die Uni! Von solchen Plänen sind die meisten Eltern heutzutage geschockt. Manchmal völlig zu Unrecht.

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          Wer in Deutschland vor dem Start ins Berufsleben steht, hat reichlich Möglichkeiten: Es existieren fast 20.000 Studiengänge und 326 anerkannte Ausbildungsberufe. Da kann die Wahl durchaus schwerfallen. Zumal es auf dem Arbeitsmarkt derzeit gut läuft. Die Arbeitslosigkeit unter Akademikern beträgt nur 2,3 Prozent und auch unter Menschen mit Berufsausbildung sieht es mit 3,9 Prozent sehr gut aus.

          Benjamin Fischer
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Seit einiger Zeit drängt es die Absolventen allerdings zunehmend an die Universitäten – meist bestärkt von den Eltern. „Viele meinen, dass akademische Bildung das einzig Wahre ist“, sagt Friedrich Hubert Esser, der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Selbst an Haupt- und Realschulen gehe es oft vor allem darum, irgendwie noch das Abitur oder die Fachhochschulreife draufzusetzen, berichtet Kristina Hindrichs, Ausbildungs- und Studienberaterin bei der Arbeitsagentur in Düsseldorf: „Ausbildung wird oft nur als Notfallplan wahrgenommen.“

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