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Die Karrierefrage : Sag ich meinem Chef, dass ich chronisch krank bin?

  • -Aktualisiert am

Nicht jede chronische Krankheit ist so sichtbar wie eine Krücke. Bild: F.A.Z.

Mehr als jeder zweite Mensch hat eine chronische Krankheit. Wann es sinnvoll ist, seinen Vorgesetzten ins Vertrauen zu ziehen, um den Arbeitsplatz zu sichern.

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          Corona bringt ans Tageslicht, was manche ihrem Chef bisher lieber verschwiegen haben: dass sie unter einer chronischen Krankheit leiden. Nun stellen Betroffene fest, dass sie als Risikopersonen gelten. Stecken sie sich mit Sars-CoV-2 an, verläuft die Krankheit womöglich viel schlimmer. Am liebsten würden viele dieser Risikopersonen noch weiter im Homeoffice arbeiten, aber mehr und mehr Führungskräfte beordern die Belegschaft zurück ins Büro. Was tun?

          Soll man von seiner Krankheit berichten und damit Gefahr laufen, bei der Arbeit künftig als Schwächling zu gelten? Oder sollte man besser nichts erzählen und mit dem Risiko leben, schwer an Covid-19 zu erkranken? „Es gibt hier kein Pauschalrezept“, sagt Bernhard Rosenberger, Chef der Unternehmensberatung Rosenberger und Company in Wiesbaden. „Es kommt darauf an, was für eine Stimmung in der Firma herrscht.“ Er rate eher dazu, offen mit der Erkrankung umzugehen. „Das zahlt sich langfristig für beide Seiten aus.“

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