https://www.faz.net/-gyl-a8iol

Die Karrierefrage : Soll ich meinem Bauchgefühl trauen?

Lange grübeln oder lieber nicht? In Krisensituationen aus dem Bauch heraus das zu tun, was im Moment erforderlich ist, geht rasend schnell. Bild: Picture-Alliance

Bei Entscheidungen dem eigenen Bauch zu folgen kann sich auszahlen. Das Unterbewusstsein filtert Informationen rasend schnell und ist der Ratio oft überlegen. Experten meinen: Auf das Gefühl zu hören kann man lernen.

          6 Min.

          Bei diesem Stellenangebot stimmte fast alles: mehr Gehalt, spannendere Stadt, große Klinik. Der Kopf sagte ja zum Wechsel, der Bauch sagte nein. Statt es ernst zu nehmen, ignorierte Klaus dieses diffuse Grummeln und folgte dem Ruf des Geldes. „Vom ersten Tag an fühlte sich die neue Stelle falsch für mich an. Der Umgang untereinander – nach außen taten alle freundlich, nach innen konkurrierten sie hart – passte nicht zu mir.“

          Ursula Kals
          Redakteurin in der Wirtschaft, zuständig für „Jugend schreibt“.

          Nach einer freudlosen Zeit wechselte der Arzt in ein kleineres Krankenhaus und bedauert, dass er nicht früher auf sein „Bauchgefühl gehört“ hat. Wie ihm geht es den meisten Menschen laut einer Studie des Personaldienstleisters Robert Half: Von Arbeitnehmern, die einen Job trotz schlechten Bauchgefühls antraten, kündigten 43 Prozent wieder, 35 verharrten unglücklich, nur 20 Prozent haben sich gut arrangiert. Das ungute Gefühl zu ignorieren ist keine gute Idee, belegt die Wissenschaft.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Neuer Mercedes SL : Renner, Roadster, Rentner

          Mit der achten Generation des SL kehrt Mercedes zum Stoffdach zurück und ersetzt den Doppelnamen Mercedes-Benz durch Mercedes-AMG. Die Tochter in Affalterbach baut auch den Wagen. Ein Plug-in-Hybrid ist in Vorbereitung.
          Zwei strategische Tu-95-Bomber der russischen Luftwaffe auf einem Stützpunkt in Russland

          F.A.Z. Frühdenker : Kommt es zu einem heißen Krieg in Europa?

          Die NATO verstärkt ihre Präsenz in Osteuropa, die EU denkt über Sanktionen gegen Russland nach. Bund und Länder bleiben bei ihrer Corona-Strategie. In Heidelberg hält das Entsetzen über die Bluttat an der Universität an. Der F.A.Z.-Newsletter.