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Die Karrierefrage : Wofür darf ich das Diensthandy nutzen?

Wer Dienst- und Privathandy besitzt, sollte die Nutzung der beiden Geräte genauestens trennen. Bild: dpa

Dienst ist Dienst, Schnaps ist Schnaps – das war einmal. Heute verschwimmen Arbeits- und Privatleben. Und auf den elektronischen Geräten entsteht ein gefährliches Kuddelmuddel.

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          Arbeit und Privatleben wachsen immer mehr zusammen. Jeder vierte Berufstätige mit Bürojob bekommt von seinem Arbeitgeber ein Diensthandy gestellt, fast jeder fünfte auch einen Fernzugang zum dienstlichen Computersystem, so dass er von zu Hause darauf zugreifen kann. Die Meinungen darüber gehen auseinander: Die einen sehen es als Chance, die dienstlichen E-Mails schnell beim morgendlichen Kaffee erledigen und dadurch auch mal etwas später ins Büro gehen zu können, die anderen fürchten den Stress, immer und überall erreichbar sein zu müssen.

          Bastian Benrath
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Etwa ein Drittel der abhängig Beschäftigten in Deutschland wird zumindest manchmal dienstlich zu Hause kontaktiert, wie die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Baua) herausgefunden hat. Zudem zeigt sich, dass Arbeitnehmer, die häufig privat wegen beruflicher Belange kontaktiert werden, auch häufiger während der Arbeitszeit für Familie oder Freunde erreichbar sind: Arbeits- und Privatleben rücken zusammen.

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