https://www.faz.net/-gyl-9n199

Die Karrierefrage : Wofür darf ich das Diensthandy nutzen?

Wer Dienst- und Privathandy besitzt, sollte die Nutzung der beiden Geräte genauestens trennen. Bild: dpa

Dienst ist Dienst, Schnaps ist Schnaps – das war einmal. Heute verschwimmen Arbeits- und Privatleben. Und auf den elektronischen Geräten entsteht ein gefährliches Kuddelmuddel.

          4 Min.

          Arbeit und Privatleben wachsen immer mehr zusammen. Jeder vierte Berufstätige mit Bürojob bekommt von seinem Arbeitgeber ein Diensthandy gestellt, fast jeder fünfte auch einen Fernzugang zum dienstlichen Computersystem, so dass er von zu Hause darauf zugreifen kann. Die Meinungen darüber gehen auseinander: Die einen sehen es als Chance, die dienstlichen E-Mails schnell beim morgendlichen Kaffee erledigen und dadurch auch mal etwas später ins Büro gehen zu können, die anderen fürchten den Stress, immer und überall erreichbar sein zu müssen.

          Bastian Benrath

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Etwa ein Drittel der abhängig Beschäftigten in Deutschland wird zumindest manchmal dienstlich zu Hause kontaktiert, wie die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Baua) herausgefunden hat. Zudem zeigt sich, dass Arbeitnehmer, die häufig privat wegen beruflicher Belange kontaktiert werden, auch häufiger während der Arbeitszeit für Familie oder Freunde erreichbar sind: Arbeits- und Privatleben rücken zusammen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Danika Maia

          Plattform „Onlyfans“ : Die Mädchen von nebenan

          Auf der Plattform „Onlyfans“ wird Sex als Lifestyle verkauft. Während der Pandemie stieg die Zahl der Mitglieder von sieben auf neunzig Millionen. Über die Grenzen des Legalen und Legitimen wird gestritten.
          In Chiles Stadt Osorno warten ältere Bürger in einer Kathedrale auf eine Impfung gegen das Coronavirus.

          Aus der Krise geimpft : Was wir von Chile lernen können

          Noch vor Kurzem erschütterten soziale Unruhen das Land. Nun hat Chile eine der höchsten Impfquoten der Welt. Als Vorteil erweist sich just jenes liberale Wirtschaftsmodell, das zuletzt unter Beschuss stand.