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Die Karrierefrage : Wie wirke ich sympathisch?

Was lässt sich ändern für mehr Sympathiepunkte? Eine ganze Menge! Bild: Getty

Manchmal wirken wir in der Berufswelt unsympathisch und wissen nicht warum. Peinlich, danach zu fragen! Aber: Am eigenen Auftritt lässt sich viel ändern!

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          Authentisch sein kommt gut an. Aber nicht damit übertreiben, das irritiert und wirkt alles andere als sympathisch. In Zeiten unkontrollierten Internet-Image-Spektakels mit der manipulierbaren Währung von Likes und Followern und – wenn’s schiefläuft – auch mit Shitstorms, ringen immer mehr Arbeitnehmer darum, gut anzukommen. Wie wirke ich sympathisch, wie finde ich Freunde, Lob und Ruhm? Der Peinlichkeitsfaktor dieser Frage ist beträchtlich. Eigentlich beschämend, sich professionellen Rat zu holen. Und eigentlich einfach. „Was mir gute Gefühle erzeugt im Kontakt, das löst aus, dass ich dieses Gegenüber als sympathisch erlebe und empfinde“, erklärt Heike Mänz, Wirtschaftspsychologin aus Hannover. „Was das aber ist, ist unterschiedlich, weil Menschen eben unterschiedlich sind. Wer mir zustimmt, ja sagt, wirkt sympathisch. Nicht aber, wenn ich die Provokation liebe und den Wettkampf.“ Wer sich dieses Prinzip vergegenwärtigt, dem hilft der gesunde Menschenverstand weiter.

          Ursula Kals

          Redakteurin in der Wirtschaft, zuständig für „Jugend schreibt“.

          Zum Beispiel beim Smalltalk. Das minimale ABC der Unterhaltung zu beherrschen erleichtert im Umgang mit Kollegen, Geschäftspartnern und potentiellen Auftraggebern vieles. Grundregel: manche Themen, zumindest beim Erstkontakt, meiden. Als da wären: Politik, Religion und allzu Privates. Wer weiß schon, ob der andere Dunkelgrün wählt, aus der Kirche ausgetreten ist oder Veganer für spaßbefreit hält? Wenn ich über tiefgläubige Maispuddingesser polemisiere, habe ich den Stempel Arroganzling, und das nicht einmal zu Unrecht.

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