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Die Karrierefrage : Wie witzig muss ich sein, um aufzusteigen?

Humor bedeutet nicht nur Hasenohren und schlechte Witze. Es geht auch viel diskreter. Bild: (c) 13/David Woolley/Ocean/Corbi

In der Pandemie legen Manager mehr Wert auf Lockerheit. Selbst Behörden suchen nach Mitarbeitern mit einer „gesunden Portion Humor“. Wie man lernen kann, lustig zu sein – ohne schlechte Witze zu reißen.

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          Andrew Tarvin ist niemand, der herumtrödelt. „Ich bin besessen von Effizienz und Effektivität“, sagt er. Tarvin stellt Podcasts auf doppelte Geschwindigkeit – so hört er dieselben Infos in der Hälfte der Zeit. Als Kind stoppte der New Yorker beim Spülmaschineausräumen die Zeit. Zwanzig Sekunden, maß er, könne seine Familie sparen, wenn sie das Besteck auf Tarvins Art einsortierte. Tarvin schrieb einen Plan und pinnte ihn neben die Spülmaschine. „Natürlich hielt sich niemand dran“, sagt er.

          Sarah Obertreis
          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Tarvins Obsession ist zu einem wichtigen Teil seines Geschäftsmodells geworden. Die Agentur, die er vor zwölf Jahren gegründet hat, heißt „Humor that works“ und verkauft ein Konzept, das im wahrsten Sinne des Wortes schwer ernst zu nehmen ist: mehr Witz am Arbeitsplatz.

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