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Die Karrierefrage : Sind bunt gemischte Teams erfolgreicher?

Bild: Lucas Bäuml

Frauen im Vorstand, vielfältige Belegschaften – all das ist in Mode und wichtig fürs Image. Aber ist es auch wirtschaftlich lohnenswert, die Teams „divers“ aufzustellen?

          5 Min.

          „An Bewerbungen von Menschen mit Migrationsgeschichte sind wir sehr interessiert.“ – „Bewerbungen von qualifizierten Frauen sind herzlich willkommen.“ Viele Stellenanzeigen fordern mittlerweile bestimmte Menschen explizit dazu auf, sich am Auswahlverfahren zu beteiligen. Oft nennen sie Gruppen, die bislang im Unternehmen noch unterrepräsentiert sind. Und häufig steckt dahinter die Hoffnung, eine bunt gemischte Belegschaft führe das Unternehmen zu mehr wirtschaftlichem Erfolg.

          Nadine Bös

          Redakteurin in der Wirtschaft, zuständig für „Beruf und Chance“.

          Manche Führungskraft mag sich nun aber fragen, ob das tatsächlich der Fall ist. Denn auf den ersten Blick haben homogenere, also weniger gemischte Teams auch einiges für sich. Schon die Intuition sagt, dass Menschen, die sich ähnlich sind, einander „blind“ verstehen, weniger Zeit mit Diskussionen verschwenden, sich gegenseitig prima vertreten können, wenn mal jemand ausfällt, und in harten Zeiten gut zusammenhalten.

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