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Abenteuer Brettspielwelt : Der Spielerversteher

Frank Heeren, der mehr als 15 Jahre als IT-Berater arbeitete, begann sein Abenteuer in der Brettspielewelt mit über 40 Jahren. Bild: Cornelia Sick

Frank Heeren hat sich mit seinem Feuerland-Verlag in einen vollen Markt gewagt. Doch mit seinem guten Riecher für neue Spiele begeistert er nicht nur die Fans, sondern auch die „Spiel des Jahres“-Jury.

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          Feuerland klingt nach Abenteuer. Deshalb hat Frank Heeren den Namen für sein Unternehmen gewählt, als er im Jahr 2012 sein Abenteuer in der Brettspielewelt begann. Im Alter von mehr als 40 Jahren, als studierter Geophysiker, der mehr als 15 Jahre als IT-Berater arbeitete, und als zweifacher Familienvater. „Sie brauchen Gelassenheit und müssen mit der Unsicherheit leben können, dass man etwas macht, wo man nicht weiß, wie es ankommt“, sagt Heeren.

          Daniel Mohr

          Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Woche.

          Dass er sich dabei ausgerechnet die Brettspielbranche ausgesucht hat, hätte ihm ein Unternehmensberater wohl nicht empfohlen. Auf der Spielemesse in Essen tummeln sich mittlerweile rund 1200 unterschiedliche Verlage, die jedes Jahr mehr als 1500 Neuheiten veröffentlichen. Kurzum: Es ist ein vollbesetzter Markt. Die Unsicherheit, ob die drei bis fünf Spiele, die Frank Heeren in seinem Feuerland-Verlag im Jahr auf den Markt bringen will, tatsächlich bei den Spielern ankommen, ist also berechtigt. Doch Heeren kann sich zugutehalten, bisher ein Gespür für gute Spiele zu haben, die der Markt will.

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