Gründer-Serie :
Mineko bringt Licht in die Mietnebenkosten

Von Ulla Fölsing
Lesezeit: 4 Min.
Daniel Schlör (links) und Chris Möller
Die Verteilung der Mietnebenkosten bleibt vielen Mietern ein ewiges Rätsel. Das ging auch einem der Gründer des Unternehmens „Mineko“ so. Mit seinem Start-up hilft er nun Mietern, Geld zurückzufordern.

Neun von zehn Mietnebenkostenabrechnungen sind falsch, in der Regel hat der Mieter zu viel gezahlt. Die Berliner Internetplattform Mineko hilft ihm, zu viel gezahltes Geld für Wasser, Heizung und Müllentsorgung, Gartenpflege oder Hausmeister zurückzubekommen. Seit 2014 hat der Online-Dienst 5000 Nebenkostenabrechnungen geprüft. Bis heute konnten Kunden des Start-ups 1,1 Millionen Euro zurückholen. Auf der Grundlage der bisher gesichteten Abrechnungen schätzt Mineko, dass Mieter in Deutschland im Jahr etwa fünf Milliarden Euro an Nebenkosten zu viel zahlen.

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