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Deutschlands bester Online-Prof : Sendung mit der Mouse

  • -Aktualisiert am

Bild: Illustration: Katrin Rodegast / 2AGENTEN; Fotograf: Ragnar Schmuck

Jörn Loviscach ist der deutsche Superstar des E-Learnings. Millionen User klicken seine Mathekurs-Filme auf Youtube an. Jetzt plant er ein Online-Seminar über den Bau von Raumschiff Enterprise.

          7 Min.

          Guten Morgen, Herr Loviscach, wie viele Klicks haben Ihre Youtube-Videos zur Mathematik?
          Jörn Loviscach: Lassen Sie mich gerade gucken: 9.200.000.

          Macht Sie das stolz?
          Ein bisschen schon. Aber ich frage mich auch, was am Matheunterricht an den deutschen Schulen und Hochschulen faul ist, dass sich so viele online helfen lassen müssen. Wenn jemand vor Ort wäre, der das ordentlich erklärt, wäre das nicht nötig.

          Sind Ihre Videos nicht eigentlich für Studierende gedacht?
          Doch. Aber zehn Prozent der Zuschauer sind Schülerinnen und Schüler, gerade bei den einfachen Themen. Ich fange ja mit der Bruchrechnung an. Wenn es schwieriger wird, bei den Differenzialgleichungen zum Beispiel, steigen die Schüler aus.

          Handelt es sich vor allem um verzweifelte Schüler?
          Es gibt auch Neuntklässler, die sich schon mal ansehen, was sie im nächsten Halbjahr machen werden. Aber es gibt definitiv Schüler, die Hilfe suchen für Klassenarbeiten und Hausaufgaben.

          Mal ganz generell gefragt: Wie lernt man am besten?
          Das Wichtigste ist, dass einen das Thema interessiert, damit man selbst die Initiative entwickelt, lernen zu wollen. Sich etwas ins Hirn zu schaufeln, funktioniert nicht. Das ist nach zwei Wochen wieder weg, oder nach zwei Tagen. Jeder lernt, Auto zu fahren, Schnürsenkel zu binden, eine Pizza in den Ofen zu schieben, sein Handy zu bedienen. Das, was man gegen seinen Willen lernen soll, ist für die Schule übrig geblieben. Lernen in der Gruppe ist sicher auch einfacher als allein, aber der erste Schritt muss sein: Ich möchte das lernen.

          Haben sich Arbeitsweise und Konzentrationsfähigkeit der Studierenden verändert?
          Wenn man früher etwas an der Uni etwas nicht mitgekriegt hatte, musste man sich eine Quelle suchen, meist ein Buch, und sich das im Nachhinein erarbeiten. Sonst hatte man verloren. Heute denken viele Studierende: Das wird schon irgendwie gehen.

          Woher kommt das?
          Wie sage ich das jetzt politisch korrekt? Studierende, die nur studieren, weil sie keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, haben es schwer. Das andere: An vielen Universitäten und auch Fachhochschulen ist das, was unterrichtet wird, weit weg von der Praxis. In meinem Mathe-Curriculum sind Themen, die Ingenieure im Beruf nicht allzu häufig brauchen, sage ich mal ganz vorsichtig.

          Und da helfen Ihre praktischen Videos. Aber haben Sie dadurch nicht viel mehr Arbeit?
          Die Aufnahmen sind so schlank gehalten wie nur möglich. Ich habe kein Produktionsteam, nur Standardsoftware und ein paar selbst programmierte Werkzeuge. In einem typischen Video sieht man, wie ein elektronischer Stift über das virtuelle Papier fährt, Skizzen und Gleichungen produziert. Dazu meine Stimme aus dem Off. Das Format zwingt mich dazu, locker und nicht so akademisch zu sein. Salman Khan (siehe rechte Seite, Anm. d. Red.) in den USA hat ein paar Jahre vor mir mit Videos in diesem Stil angefangen.

          Wir reden gerade von Ihren Youtube-Videos. Sie nehmen aber auch MOOCs auf. Können Sie erklären, was MOOCs sind?
          Massive Open Online Courses: große Online-Kurse, die für jedermann offen sind und nichts kosten. Die bisher größten Plattformen dafür heißen Coursera, edX und Udacity.

          Was ist der Unterschied zwischen den Youtube-Videos und den MOOCs?
          Die Youtube-Videos erklären eine kleine mathematische Einheit wie das Rechnen mit Vektoren oder die quadratische Ungleichung. Sie sind eine Verstehenshilfe, aber es gibt keine Prüfung darüber. Die MOOCs nehmen sich ein größeres Thema wie künstliche Intelligenz vor und sind vergleichbar mit Vorlesungen oder Seminaren, die man mit einer Prüfung abschließt.

          Der Online-Kurs über künstliche Intelligenz, von dem Sie sprechen, wurde von Sebastian Thrun angeboten, Stanford-Professor und Gründer der Online-Universität Udacity. Wird so ein Abschluss – nach bestandener Prüfung – überall anerkannt?
          Gerade zu diesem Kurs, dem ersten großen Stanford-Kurs, gab es an der Universität Freiburg unter Aufsicht Abschlussprüfungen. Die wurden auch an anderen Universitäten in Europa angerechnet. Aber noch mal hat es das nicht gegeben, soweit ich weiß.

          Die Prüfungen wurden im Hörsaal abgehalten, ganz old school?
          In dem Fall ja. Coursera hat sich allerdings ein Verfahren ausgedacht, Prüfungen zu Hause zu überwachen, per Webcam. Obendrein werden die Tastaturanschläge analysiert: ob der Rhythmus der ist, den man auch sonst hat.

          Weil was passieren könnte?
          Jemand anders könnte tippen.

          Und ich tue nur so, vor der Webcam, als würde ich tippen, während in Wirklichkeit jemand anders für mich tippt?
          Genau.

          Herr Loviscach, ist das ein maliziöses Lächeln, mit dem Sie das erzählen?
          Ich kann das nicht so ernst nehmen. Ich glaube, dass man die klassischen Prüfungen so nicht nachmachen sollte.

          Die Kurse kosten nichts, bisher zumindest. Udacity und Coursera formulieren als Ziel: demokratische Bildung. Was sagen Sie dazu?
          Ich halte diese Hoffnung für gewagt.

          Warum?
          Weil ich einen schnellen Internetzugang brauche; das ist schon schwierig in Afrika. Ich brauche einen halbwegs aktuellen Computer. Ich brauche die Zeit, mir das anzugucken. Ich brauche das Interesse. Ich muss Englisch können. Wenn ich irgendwo in Afrika in einem Dorf sitze und die Ernte einzubringen ist, dann werde ich nicht auf Coursera Altgriechisch lernen. Es gibt zwei Vorzeigekinder, ein Mädchen aus Pakistan und einen Jungen aus Indien, die der Öffentlichkeit immer wieder vorgeführt werden. Das Mädchen wurde kürzlich in Davos auf dem Wirtschaftsgipfel interviewt nach dem Motto: Jetzt können schon 12- oder 14-Jährige diese Kurse machen; wir erziehen die Welt, toll. Aber ich habe immer nur diese beiden gesehen.

          E-Learning bietet dennoch Vorteile. Worin bestehen diese?
          Die Studierenden aus meiner Truppe hier an der Fachhochschule gucken sich auf Youtube an, was eine Ableitung ist oder ein Vektor. Sie können das Video einmal oder auch 20-mal durchlaufen lassen. Dabei füllen sie das Skript aus, das sie von mir erhalten, und wir haben eine gemeinsame Basis. In der Zeit, in der ich mit ihnen zusammen bin, kann ich mit ihnen arbeiten, anstatt ihnen zu erzählen, was ich schon 20-mal erzählt habe. Das ist effizient. Wir haben uns früher vor ein Lehrbuch geklemmt und uns den Kram selbst beigebracht. Wenn es zu meiner Zeit solche Videos gegeben hätte – ich wäre nicht mehr vom Internet weg zukriegen gewesen.

          Angenehm ist natürlich, dass man sich im Netz nicht outen muss als jemand, der sich etwas öfter erklären lassen muss als die anderen.
          Genau. Der eine sagt, den Teil überspringe ich, weiß ich alles, während sich der andere zwei Stunden lang damit beschäftigt. Das führt übrigens zu einem interessanten Punkt: Lernen auf „Meisterschaft“, Mastery Learning. Das heißt: Jeder beherrscht hundert Prozent. Das ist an der Hochschule in Deutschland sehr schwierig zu erreichen. An der normalen Schule ist es noch schwieriger. Da hat man eine 4,0, wenn man fünfzig Prozent schafft, das reicht. Im nächsten Schuljahr allerdings merkt man, dass die fünfzig Prozent eben doch nicht reichen. Und bricht immer und immer weiter ein.

          Weil es keine Möglichkeit gibt, die alten Lücken wieder zu füllen.
          Und genau das könnte vorbei sein. Mit elektronischen Medien kann man desynchronisieren: Jeder ist da, wo er gerade ist. Das ist der nächste Schritt, nach dem Inverted Classroom.

          Bleiben wir noch beim ersten Schritt: Was ist der Inverted Classroom?
          Wir haben eben darüber gesprochen: Videos bearbeiten vor dem gemeinsamen Termin, für den diese die Diskussionsgrundlage sind. Der nächste Schritt wäre der Flipped Mastery Classroom. Das probieren jetzt einige: Man diskutiert nicht mehr mit allen gemeinsam, sondern in Arbeitsgruppen. Und jede dieser Gruppen ist thematisch da, wo sie eben gerade steht, unabhängig von den anderen.

          Kann man Ihnen konkrete Fragen schicken, wenn man nicht mitkommt?
          Am liebsten als Kommentar auf Youtube zu einem passenden Video. Auch ein Vorteil: Sie müssen nicht ewig suchen, um in Büchern die Antwort auf etwas zu finden, das sie nicht verstehen.

          Beantworten Sie die Fragen selbst?
          Bisher ja. Aber ich hoffe, dass sich die Leute die Fragen bald gegenseitig beantworten. Das wird auch bei den MOOCs versucht. Nur: Auch wenn man 50.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat, sind die nicht alle im Forum. Da sind vielleicht nur tausend drin, die meisten davon stumm.

          Wie viele der Besucher beenden ein MOOC-Seminar erfolgreich?
          So um die fünf Prozent kommen durch die Abschlussprüfung. Manchmal nur zwei Prozent. Zehn- bis hunderttausend melden sich an. Denn um überhaupt reinzugucken, muss man sich anmelden. Die Zahlen sind also mit Vorsicht zu genießen. Interessant ist, wie viele der Angemeldeten die erste Hausaufgabe machen. Von diesem Punkt aus ist die Abbrecherquote kein solches Drama mehr.

          Wen erreicht man mit den MOOCs?
          Viele, die schon Hochschulbildung haben: Bachelor, Master und Promotion. Je nach Kurs haben vielleicht nur zehn Prozent lediglich die Highschool absolviert oder keinen Highschool-Abschluss. Die meisten sind hingegen Erwachsene, die schon ansatzweise studiert haben. Leute, für die ein Fernstudium zu heftig wäre. Die wollen ein bestimmtes Thema durchackern, wären vielleicht zur Volkshochschule gegangen, wenn sie Zeit hätten, oder wollen lernen, wie man bestimmte intelligente Schaltkreise prüft oder 3-D-Grafik programmiert. Die arbeiten vernünftig mit; dann klappt es auch gut.

          Könnte man sich als Abiturient über Udacity oder Coursera so universell informieren, dass man eine Ahnung davon bekommt, was man studieren möchte?
          Das würde ich dringend empfehlen. Auch wenn ich finde, dass MOOCs zu oft einfache PowerPoint-Präsentationen sind. Da nehmen die Leute ihre Folien, mit denen sie seit Jahren ihre Vorlesungen bestreiten, und setzen alle zwanzig Minuten ein paar Multiple-Choice-Fragen dazwischen. Das ist nicht allzu revolutionär, kein Neuanfang in Inhalt und Didaktik.

          In Ihrem Udacity-MOOC über Differenzialgleichungen fliegen Gegenstände durchs Bild. Meinen Sie so etwas?
          Die Computergrafik gibt es nur im Werbevideo. Der Rest dieses MOOCs versucht, inhaltlich und didaktisch Neuland zu betreten – mit einem ganzheitlichen Ansatz und mit prägnanten Erklärungen. Ich zeige, wie man Mathematik benutzt, um Waldbrände zu bekämpfen oder Autos sicher zu bremsen. Gerade baue ich – zunächst privat – einen MOOC über die Relativitätstheorie. Das ist faszinierend. Man fängt mit ganz einfacher Mathematik an, baut ein Stockwerk auf das andere und kommt zum Schluss bei den schwarzen Löchern an – oder beim zugegebenermaßen recht hypothetischen Warp-Antrieb. Der entsprechende Kursus könnte heißen: Wie baue ich Raumschiff Enterprise? Das klingt verrückt, ist aber logisch. Die Linearität dieses Themas ist erstaunlich, ein seltener Idealfall für einen Online-Kurs.

          Das klingt spannend. Wird es den Wie-baue-ich-den-Warp-Antrieb-Kurs wirklich geben?
          Im Moment besteht er aus einem Youtube-Video auf meiner Website. Die Website um dieses Video herum mit Aufgaben ist in Arbeit.

          Gibt es eigentlich auch geisteswissenschaftliche MOOCs? Oder eignen sie sich nur für Naturwissenschaften?
          Naturwissenschaften sind einfacher zu präsentieren, sind recht gradlinig von unten nach oben aufgebaut. Was ist die Ableitung einer Funktion? Dazu gibt es wenig abweichende Meinungen. Auf Coursera findet man auch Philosophisches über Gerechtigkeit oder ein MOOC über das wissenschaftliche Schreiben. Und viel Biologie. Udacity beschränkt sich bisher auf Informatik und ein bisschen Mathematik und Physik. Da kann man über die Anwendung der Begriffe philosophieren, die Modellbildung. Wenn man jedoch zum Beispiel in der Pädagogik vier konkurrierende Lerntheorien gegeneinanderstellt, geht das durcheinander.

          Kann man sagen, dass Sie die Arbeit an den MOOCs persönlich beflügelt?
          Sie ist ein Ansporn. Ich lerne viele Dinge wieder oder anders oder überhaupt erst wirklich. Es ist ja interessant: Wenn man Dinge erklären möchte, merkt man, was man daran nicht verstanden hat. Und: Ich habe mehr als ein Dutzend Mal lang und breit erklärt, was eine Ableitung ist und was ein Integral ist. Es ist schon sehr angenehm, das ein für alle Mal aufzunehmen und von da an darauf verweisen zu können.

          Gibt es Gegner des E-Learnings?
          Nur wenige, die sich lautstark äußern wie Manfred Spitzer. Sie kennen seinen Bestseller „Digitale Demenz“.

          Wie findet man den richtigen MOOC für sich?
          Es gibt erste Suchmaschinen: Class Central. MOOC List.

          Sind Ihre Studierenden eigentlich sehr aktiv in den Social Media?
          Meine Studierenden haben Facebook-Accounts und unterhalten sich per WhatsApp. Sie sind nicht bei Twitter, nicht bei Google+. Sie wollen der Welt noch nichts mitteilen, sondern nur der Gruppe.

          Die wichtigsten Personen und Begriffe aus der Welt des E-Learnings in einer Minute

          MOOCs: Massive Open Online Courses sind Online-Vorlesungen und -Kurse, die es kostenlos im Internet gibt.

          Udacity: 2012 gegründete Online-Akademie, die MOOCs über Informatik, Mathematik und Physik anbietet. Die ersten beiden Kurse, über die Konstruktion einer Suchmaschine und das Programmieren eines fahrerlosen Autos, wurden von mehr als 100.000 Studierenden genutzt. Mittlerweile bietet Udacity über 20 MOOCs an und beginnt, mit Universitäten Verträge über die Nutzung der MOOCs zu schließen.

          Coursera: Ein Unternehmen, das MOOCs zu den Themenbereichen Computerwissenschaften, Wirtschaft, Biologie, Mathematik und Medizin zur Verfügung stellt und mit derzeit 73 Universitäten kooperiert, darunter etlichen internationalen Eliteuniversitäten. Gründer sind Andrew Ng und Daphne Koller, beide Stanford-Professoren in Computerwissenschaften.

          edX: Die Non-Profit-Organisation wurde im Herbst 2012 vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) und der Eliteuniversität Harvard gegründet. Die MOOCs, die edX anbietet, sollen über Videos naturwissenschaftlicher Vorlesungen hinausgehen und möglichst interaktiv funktionieren. In diesem Frühling wurde beispielsweise ein Kurs angeboten, in dem es um Armut weltweit geht: „The Challenges of Global Poverty“.

          Sebastian Thrun: Mitbegründer von Udacity und eine Art Doyen der MOOCs. Der Professor für künstliche Intelligenz an der Stanford-Universität in den USA wurde 1967 in Solingen geboren und studierte Informatik, Medizin und Ökonomie in Hildesheim. Er forscht leidenschaftlich am fahrerlosen Auto und gehörte dem Team an, das Google Street View entwickelte. Er hat einen Teil seiner Stanford-Professur aufgegeben, um sich bei Google und vor allem bei Udacity mehr einzubringen.

          Salman Khan: Amerikanischer Hedgefonds-Analyst, Pädagoge und Gründer sowie Geschäftsführer der Khan Academy, eines kostenlosen Lernportals für kleine mathematische Themen bis hin zu Themen wie Kreditkrise und Kommunismus. Die Khan Academy wird finanziert von der Bill & Melinda Gates Foundation und Google. Khan, der drei Abschlüsse am MIT absolviert hat und den MBA in Harvard, nahm das erste Video 2004 für seine Cousine auf, um ihr Nachhilfe in Mathematik zu geben. Sie bestand die Prüfung; da machte er weiter, wurde zum Youtube-Star und gab den Anstoß sowohl zu Jörn Loviscachs Videos als auch zu edX.
           


           

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