https://www.faz.net/-gyl-8unsi

Wie wird man eigentlich ...? : „Der Nobelpreis ist eine wunderbare Anerkennung“

  • Aktualisiert am

Bild: Bryce Vickmark

Professor Wolfgang Ketterle ist Nobelpreisträger für Physik. 2001 wurde ihm die höchste Auszeichnung in der Physik „für die Erzeugung der Bose-Einstein-Kondensation in verdünnten Gasen aus Alkaliatomen und für frühe grundsätzliche Studien über die Eigenschaften der Kondensate“ verliehen. Wir haben ihn zu seinem Werdegang befragt.

          1 Min.

          Als Kind wollte ich …

          … Architekt werden.

          Dass ich heute Nobelpreisträger für Physik bin, ist …

          … eine wunderbare Anerkennung.

          An meinem Beruf als Wissenschaftler liebe ich …

          …, dass er niemals Routine ist.

          Die größte Herausforderung ist dabei …

          … neue Ideen zu haben und dann auch zu verwirklichen.

          Drei Themen, mit denen ich mich regelmäßig beschäftige, sind …

          … über neue Physik nachdenken, mit Mitarbeitern diskutieren, Forschungsgelder einwerben.

          Mein Physikstudium …

          … habe ich in Heidelberg und München absolviert.

          Mein Berufseinstieg …

          … war kompliziert. Drei Postdoc-Stellen in drei unterschiedlichen Forschungsgebieten.

          Wenn ich nicht am MIT gelandet wäre …

          …, dann an einer deutschen Hochschule.

          Eine Fähigkeit, die ich an Kollegen besonders schätze, ist …

          … schnell neue Ideen umzusetzen und weiterzuentwickeln.

          Wenn ich heute über meine Karriere nachdenke …

          … wird mir bewusst, dass viele Entscheidungen knappe Entscheidungen waren und dass meine Karriere auch leicht hätte anders verlaufen können.

          Meine größten Vorbilder waren …

          … Steve Chu und Dave Pritchard, Kollegen auf meinem Arbeitsgebiet.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          „Lasst Trump Trump sein“? Daran hapert es schon lange nicht mehr.

          2020 ist nicht 2016 : Gegen Biden kommt Trump nicht an

          Schon vor vier Jahren hatte Trump zur heißen Phase seinen Wahlkampfmanager ausgetauscht. Doch er scheint selbst nicht an ein gutes Ende zu glauben. Denn die Pandemie überfordert den Präsidenten. Und ihm fehlt Hillary Clinton.
          Studienräte gehören oft zu den oberen zehn Prozent.

          Einkommensverteilung : Sie sind reicher, als Sie denken!

          Nach den jüngsten Reichtums-Studien gilt: Schon mit 3529 Euro netto im Monat gehört man zu den oberen zehn Prozent im Land. Es fühlt sich aber nicht so an. Warum? Mit Test: Wie wohlhabend bin ich im Vergleich?
          Ort der Kontraste: Ein Passant geht in Seattles Capitol Hill an einer umgedrehten amerikanischen Flagge vorüber.

          Proteste in Seattle : Wie man die Wut auf der Straße zeigt

          Blick in die Hölle oder Straßenfest, autonome Zone oder Weltverbesserungs-Quartier? In der Berichterstattung zur Besetzung des Capitol Hill konnten die Bilder nicht gegensätzlicher sein.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.