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Mein Urteil : Darf ich meine E-Zigarette auch im Büro paffen?

  • -Aktualisiert am

Zwei Millionen Raucher von E-Zigaretten gibt es in Deutschland. Bild: dpa

Moderne Zigaretten verursachen keinen Rauch – sie qualmen nur. Und ihre nikotinhaltige Flüssigkeit ist eigentlich kein Tabakprodukt. Das macht die Sache kompliziert.

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          In den 1990er Jahren begann die Diskussion über rauchfreie Arbeitsplätze. Inzwischen gibt es flächendeckend Gesetze zum Nichtraucherschutz, der auch am Arbeitsplatz umzusetzen ist. Das stellt heute niemand mehr in Frage, und in den Betrieben sind die Diskussionen über Rauchverbote deshalb verstummt. Allenfalls die Frage, wo und wann geraucht werden darf, spielt im Berufsalltag noch eine Rolle.

          In Deutschland greifen etwa zwei Millionen Menschen zur E-Zigarette. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Köln musste sich mit der Frage auseinandersetzen, ob die E-Zigarette vom Nichtraucherschutz erfasst wird und deshalb unter dem Bann des Rauchverbotes fällt (4 A 775/14). Geklagt hatte ein Gastwirt, dem durch die zuständige Behörde vorgeworfen wurde, gegen das Rauchverbot zu verstoßen. Er hatte seinen Gästen erlaubt, in der Gaststätte E-Zigaretten zu rauchen. Eine E-Zigarette wird aber nicht geraucht.

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