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Arbeiten im Corona-Sommer : „Dann sollen die eben nur in der Freizeit Musik machen“

Bratschistin Laura Möhr spielt in ihrem Wohnzimmer. Bild: Verena Müller

Laura Möhr ist Profi-Musikerin und erlebt als freiberufliche Bratschistin einen Sommer mit wenigen Auftritten. Trotzdem hat sie zu tun – als Kämpferin für ihre Kollegen und gegen Vorurteile gegenüber Künstlern.

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          Eigentlich ist Laura Möhr viel unterwegs. Als professionelle freie Musikern sei es fast egal, wo man lebe, es gehe immer quer durch ganz Deutschland, erzählt die 33 Jahre alte Bratschistin. In Zeiten der Corona-Pandemie sieht das nun ganz anders aus. Ganz gleich, ob in München, in Potsdam oder in ihrem Wohnort Stuttgart – das musikalische Leben steht größtenteils still. Eine belastende Situation, zumal keiner abschätzen kann, wie lange die Zwangspause noch anhält.

          Benjamin Fischer

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Doch Laura Möhr kommt nicht umhin, der Krise auch etwas Positives abzugewinnen: „Ich weiß gar nicht, wann ich zuletzt einfach mal wirklich Zeit hatte und nicht immer das nächste Projekt vorbereiten musste.“ Vielen sei das zunächst ähnlich gegangen, glaubt sie, aber das habe sich schnell geändert, als klarwurde, dass es bei ein paar Wochen Pause nicht bleiben würde. Ihr selbst geht es „verhältnismäßig gut“, das zu betonen ist der Musikerin wichtig. In Baden Württemberg seien sehr schnell Hilfen für Solo-Selbständige aufgelegt worden.

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