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Citigroup : Mit Spaß

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Friederike Christine Preuß, Citigroup Bild: Archiv

Selbstverständlich würde ich mich über mehr Kolleginnen freuen. Frauen haben es nicht schwerer im Investmentbanking? Im Gegenteil, wer als Frau gute Leistung bringt, bleibt länger im Gedächtnis.

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          „Ich habe Betriebswirtschaft an der European Business School in Oestrich-Winkel studiert. Für mich war bei der Wahl des Jobs entscheidend: Wo kann ich am schnellsten viel lernen. Und dazu hat man hier etliche Möglichkeiten.

          Die Seniors haben ein großes Interesse, uns ihr umfassendes Wissen zu vermitteln; dadurch werden sie schließlich selbst entlastet. Ich bin seit anderthalb Jahren Analyst im Corporate Finance Team bei der Citigroup in Frankfurt. Unsere Abteilung ist für Fusionen und Übernahmen, für Börsengänge und für Hochzinsanleihen zuständig. Eine gute Arbeitsatmosphäre im Team ist unglaublich wichtig. Unser Team versteht sich auf persönlicher Ebene hervorragend. Der Spaß kommt auch an einem langen Arbeitstag nicht zu kurz. Das Bild vom egoistischen Investmentbanker, der sich nicht in die Karten schauen lässt, trifft bei uns keinesfalls zu. Wir haben enge Deadlines für unsere Deals, und die können wir nur einhalten, wenn alle an einem Strang ziehen. Besonders faszinierend ist es, wenn Banker aus New York, London, Singapur und Frankfurt ihr globales Wissen bündeln, um gemeinsam einen Deal zu stemmen.

          Selbstverständlich würde ich mich über mehr Kolleginnen freuen. Haben Frauen es schwerer im Investmentbanking? Im Gegenteil, wer als Frau gute Leistung bringt, bleibt länger im Gedächtnis, weil Frauen hier immer noch seltener sind. Der Job ist recht fordernd: Flüchtigkeitsfehler sollte man sich auch zu später Stunde nicht erlauben. Die Berechnungen landen schließlich bei Finanzvorständen. Zu mir passt das. Ich mag keine halben Sachen.“

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