https://www.faz.net/-gyl-9ele9

Elf Fragen an … : „Ich bin ein totaler Nerd“

  • Aktualisiert am

Bild: Merck

James Kugler ist 31 Jahre alt und seit 2016 Chief Digital Officer bei Merck. Wie er so jung, so weit kam, erklärt er in unserem Fragebogen.

          1 Min.

          Als Kind wollte ich . . .

          … Superman werden. Als ich dann feststellte, dass ich nicht fliegen kann, entschied ich mich, Wissenschaftler oder Musiker zu werden.

                                       

          Chief Digital Officer bei der Merck Group zu sein ist . . .

          … einer der coolsten Jobs der Welt. Denn es gibt nur wenige Orte, an denen man die Möglichkeit hat, Wissenschaft und Technologie in so großem Maß zu beeinflussen.

          An meinem Beruf liebe ich, . . .

          … dass ich an etwas arbeiten kann, was ich wirklich gern mache: Wissenschaft zu beschleunigen.

          Die größte Herausforderung ist dabei, . . .

          … Veränderung zu skalieren. Schließlich versuchen wir, einen digitalen Kulturwandel für mehr als 50.000 Merck-Mitarbeiter weltweit voranzutreiben.

          Drei Themen, mit denen ich mich regel­mäßig beschäftige, sind . . .

          … Menschen, Daten und radikale Ideen.

          Mein Ingenieurstudium . . .

          … war ein biomedizintechnischer Studiengang. Ich bin ein totaler Nerd.

          Mein Berufseinstieg . . .

          … war in der Forschung. Ursprünglich verfolgte ich einen PhD-Abschluss im Medizinbereich, bis ich an einem Pitch zu Geschäftsmodellen an meiner Uni teilnahm. Dort lernte ich den Präsidenten und den Vice President von Sigma-Aldrich, einem weltweit führenden Hersteller und Händler von chemischen, biochemischen und pharmazeutischen Forschungsmaterialien, kennen. Ich habe den Wettbewerb zwar nicht gewonnen, bekam aber ein Jobangebot von Sigma-Aldrich!

          Wenn ich nicht in die Pharmabranche gegangen wäre, . . .

          … würde ich wahrscheinlich in der Tech-Branche arbeiten oder mich im musischen Bereich aus­leben.

          Eine Fähigkeit, die ich an Kollegen besonders schätze, ist . . .

          … ihre unersättliche Neugier.

          Wenn ich heute über meine Karriere nachdenke, . . .

          … bin ich beeindruckt von der Größe der Projekte, an denen ich mitarbeiten konnte, und von den brillanten und neugierigen Menschen, mit denen ich arbeiten durfte. Und ich bin immer wieder von den Möglichkeiten beeindruckt, die noch vor mir liegen.

          Mein größtes Vorbild waren . . .

          … meine Eltern und deren tiefes Gespür für intellektuelle Neugier und Empathie – etwas, was ich kontinuierlich anstrebe.

          Das Interview führte Julia Hoscislawski.

          Zur Person:

          James Kugler ist derzeit Chief Digital Officer bei Merck und verantwortlich für die digitale Transformation des Unternehmens weltweit. Nach seinem Abschluss in Biomedizintechnik an der Washington University in St. Louis begann er im Bereich Bioinformatik, Computerbiophysik, Genomik/Genomsequenzierung in Harvard und am MIT Forschungserfahrung zu sammeln. 2008 stieg er bei Sigma-Aldrich ein und war dort in den Bereichen Unternehmensstrategie und -planung tätig. Später wechselte er in den Bereich E-Business.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Da haben sie sich noch persönlich getroffen: Donald Trump und Xi Jinping im Juni 2019.

          Kandidatin für WTO-Spitze : „Wir müssen auf die Amerikaner zugehen“

          Ngozi Okonjo-Iweala hat gute Chancen, als erste Frau und erste Afrikanerin an die Spitze der Welthandelsorganisation zu rücken. Die Nigerianerin präsentiert sich als entschlossene Reformerin. Ein Gespräch über Trump, China und Corona.
          Swetlana Tichanowskaja

          Nach Wahl in Belarus : Tichanowskaja nach Litauen ausgereist

          Die zweite Nacht in Folge protestierten Tausende gegen den verkündeten Wahlsieg von Dauerherrscher Alexandr Lukaschenka. Das Regime reagiert mit Gewalt. Unterdessen hat Swetlana Tichanowskaja das Land verlassen.
          Wie viele Leute sich allein ins Grüne trauen, kann auch ein Gradmesser für die allgemeine Sicherheit einer Gegend sein (Symbolbild).

          Im Bikini in den Park : Dann gucken sie eben!

          Es ist heiß, und in der Wohnung ist es noch heißer. Also raus in den Park. Frauen kostet es häufiger Überwindung, sich allein im Bikini auf die grüne Wiese zu legen. Warum eigentlich? Und lohnt es sich?
          Lisa Eckhart während eines Fernsehauftritts.

          Kabarettistin Lisa Eckhart : Dagegenhalten

          Die Kabarettistin Lisa Eckhart zum Harbour Front Literaturfestival in Hamburg aus Furcht vor Gewaltprotest ein-, dann aus-, dann wieder einzuladen, war keine gute Idee. Der Vorgang zeigt, was man in solcher Lage nicht tun sollte.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.