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Tipps & Tücken : Warum Steuern sparen für Studenten nicht so einfach ist

  • -Aktualisiert am

Viele Studierende erhoffen sich von Steuerrückzahlungen eine gute Summe. Doch nicht alle haben es leicht, Geld vom Fiskus zurückzuholen. Bild: dpa

Ein nettes Sümmchen vom Staat zurückholen – kein Problem. Mit solchen Versprechungen locken Seminar-Anbieter. Doch ganz so einfach ist es nicht.

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          Die bunte Werbung der Online-Plattform „Hochschulinitiative“ schreit Studenten auf allen Kanälen entgegen. Ob auf Facebook oder Instagram: In großen Lettern steht dort „Spart bis zu 6000 Euro!“ oder „Lasst euch eure Studienkosten vom Staat erstatten!“. In mehrstündigen Seminaren will die Hochschulinitiative Studenten erklären, wie sie Steuern sparen können. „Viele Teilnehmer sagen mir, dass sie überall andere Aussagen zu dieser Frage gehört hätten“, sagt Thomas Krystof, Seminarleiter bei der Hochschulinitiative. Die kostenlosen Workshops sollen Studenten Klarheit verschaffen. Anmelden kann sich jeder, ob im Bachelor oder Master.

          Der 24 Jahre alte Jodrick Sieyanji hat im Januar an einem Seminar in Aachen teilgenommen. Er studiert Electrical Engineering im Bachelor am Uni-Campus Jülich. „Ich habe erwartet, nach dem Seminar zu wissen, wie ich mir im Unialltag Geld zurückholen kann“, sagt er. Was die Werbung der Online-Plattform nicht verrät, sondern erst das Seminar: Ob jemand im Bachelor oder im Master studiert, macht bei der Frage, wer sparen kann und wer nicht, einen großen Unterschied. Masterstudenten können tatsächlich Steuern sparen, Bachelorstudenten bisher jedoch nicht.

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