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Start ins Studium : Wo der NC zu Hause ist

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Studenten während einer Vorlesung Bild: dpa

Nirgendwo ist die NC-Quote so hoch wie in Hannover. Insgesamt geht der Trend aber zu mehr zulassungsfreien Studiengängen. Doch nach wie vor kommt es stark auf das Fach an.

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          Wer im kommenden Wintersemester ein Studium beginnt, hat eine vergleichsweise große Auswahl an Fächern ohne Zulassungsbeschränkung. Das Centrum für Hochschulentwicklung aus Gütersloh, (CHE) hat herausgefunden, dass nur noch bei etwas mehr als 40 Prozent aller Studiengänge in Deutschland ein Numerus Clausus (NC) gilt. Das klingt stattlich, zeigt aber vielmehr einen Trend zu mehr offenen Studiengängen.

          Die NC-Quote liegt bundesweit aktuell bei 40,7 Prozent, ist im Vergleich zum Vorjahr allerdings um 0,4 Prozent gesunken – und in den vergangenen fünf Jahren sogar um ganze fünf Prozentpunkte. Es bleibt dabei, dass an Universitäten die NC-Quote (38,4 Prozent) niedriger ist als an Fachhochschulen (44,5 Prozent) und dass es stark auf das Fach ankommt. In den Rechts-, Wirtschafts-, Gesellschafts- und Sozialwissenschaften ist in Deutschland etwa jeder zweite Studiengang zulassungsbeschränkt, in den Sprach- und Kulturwissenschaften sind es nur 30 Prozent.

          NC-Hauptstadt ist Hannover, keine andere unter den größeren Hochschulstädten hierzulande hat eine höhere NC-Quote, nämlich 64,6 Prozent. Kassel hat am anderen Ende der Rangliste eine NC-Quote von 22,6 Prozent. Was die Bundesländer betrifft, hat keines eine höhere Quote als Berlin, in Mecklenburg-Vorpommern hingegen ist der geringste Anteil der Fächer zulassungsbeschränkt.

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