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Neues Berufsbild : Abschluss für Berufsblogger gesucht

  • -Aktualisiert am

Bild: Cyprian Koscielniak

Modernes Marketing kommt ohne Web 2.0 nicht aus. Viele Firmen suchen deshalb Social-Media-Manager. Doch der Beruf muss sich erst noch entwickeln.

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          Sein Studium der Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte führte ihn nach Rom. Als Lektor in einem Verlag widmete er sich später der Belletristik. Viel ist davon nicht geblieben. An die Stelle der Belletristik ist der Blog getreten, die Germanistik Guidelines dem Web 2.0 gewichen. In seinem Blog „Über Internet und echtes Leben“ lädt Christian Buggisch die Leser ein, ihm in seine digitale Welt zu folgen: Twitter, Facebook, Xing, Google+, Flickr oder Foursquare. Seit 2007 ist er Teamleiter in der Online-Kommunikation von Datev. Er gibt dem IT-Unternehmen aus Nürnberg in der digitalen Welt, allen voran den sozialen Medien, ein Gesicht.

          Immer mehr Organisationen suchen Fachleute wie Buggisch. Noch existiert allerdings kein konsistentes Berufsbild, und so kursiert eine Vielzahl unterschiedlicher Bezeichnungen für die gefragten Webstrategen: Corporate Blogger, Channel Planner, Social Media Consultant oder Manager. Zwar bieten einige Akademien eine Weiterbildung zum Social-Media-Manager an. Doch einen eigenständigen Ausbildungsgang gibt es bislang nicht. So kommen die Berufsblogger aus verschiedenen Bereichen: manche von den Printmedien, andere aus der PR-Sparte oder dem Marketing, berichtet Buggisch. „Die gängigen Web-2.0-Plattformen muss man aus dem Effeff kennen“, versucht er eine übergeordnete Anforderung auszumachen. Ein abgeschlossenes Studium oder hinreichende Berufserfahrung würden in der Regel auch vorausgesetzt.

          Die Bundesagentur für Arbeit tut sich schwer, schon Trends für das neue Berufsbild auszumachen

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