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Studiengänge und Professuren : IT-Sicherheit lässt sich immer öfter studieren

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IT-Fachkräfte sind gefragt. Bild: dpa

Unternehmen suchen oft verzweifelt nach IT-Fachkräften. Gerade der Bereich Sicherheit treibt viele zunehmend um. Das zeigt sich auch in der Hochschullandschaft.

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          Der Bedarf an IT-Fachkräften ist hoch und entsprechend gut sind die Karrierechancen von Uni-Absolventen. Oft dauere es Monate – im Schnitt 132 Tage –, bis eine freie Stelle mit einem geeigneten Bewerber besetzt sei, hieß es im Mai von der Arbeitsagentur. Zunehmend treiben die Unternehmen gerade Sicherheitsfragen um. So hat etwa der Stromnetzbetreiber Innogy kürzlich gar ein Trainingszentrum zur Abwehr von Hackerangriffen eingerichtet.

          Auf diese Entwicklung reagiert auch die Hochschullandschaft. An neun von 68 deutschen Universitäten im aktuellen Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), an denen Informatik gelehrt und im Bereich Informatik geforscht wird, können Studierende einen Abschluss in IT- und Cybersicherheit machen.

          Angeboten werden insgesamt neun Master- und vier Bachelor-Studiengänge. Speziell für das Thema IT-Sicherheit gibt es 38 Professuren, wie eine Auswertung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC zeigt. Ihre Anzahl habe sich in den letzten vier Jahren nahezu verdoppelt und einige Standorte stechen offenbar heraus. „Bochum ist seit Jahren als Zentrum für Forschung und Lehre in der IT-Sicherheit bekannt“, sagt Jörg Asma, der Leiter des Bereichs Cybersicherheit bei PwC. Darmstadt und Cottbus hätten derweil deutlich aufgeholt.

          Auch die Fachhochschulen bauen ihr Angebot auf dem Gebiet weiter aus. So bieten 16 von 121 Hochschulen aus dem aktuellen CHE-Ranking (inklusive Österreich) insgesamt neun Bachelor- und zwölf Masterstudiengänge. 26 Professuren verteilen sich aktuell auf 17 Einrichtungen. Insbesondere die Hochschule Albstadt-Sigmaringen steche mit vier Professuren heraus, so Asma.

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