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Studentenblogs : Hilfe auf einen Klick

  • -Aktualisiert am

Illustration: Timon Osche Bild: Timon Osche

Von Einschreibung bis Masterarbeit: Auf Studentenblogs finden nicht nur Erstsemester nützliche Tipps. Was gibt’s wo und welche Blogs sind gut? Ein Test für Unorganisierte, Aufschieber und andere.

          7 Min.

          „Blogs sind in Deutschland nie richtig angekommen“, sagt Tim Reichel. Als er vor sechs Jahren anfing, auf seiner Plattform namens „Studienscheiss“ für Studenten zu schreiben, sei das Angebot „furchtbar schlecht“ gewesen. Tatsächlich scheint die deutsche Studentenblog-Landschaft eine eher kleine, dafür aber gut vernetzte Szene zu sein. Die Blogger kennen sich teilweise persönlich und unterstützen sich gegenseitig, etwa mit Gastbeiträgen oder gemeinsam produzierten Videos. Es sei gut, dass sich die Angebote ergänzen, lautet der allgemeine Tenor – vielleicht gerade weil es nur so wenige deutschsprachige Blogs für Studenten gibt, die regelmäßig mit professionellen Inhalten befüllt werden.

          Geld verdienen die wenigsten Betreiber mit ihrem Blog, mit dem Schreiben von Artikeln allein schon gar nicht. Während einige versuchen, über den Blog andere Produkte zu vermarkten – darunter Tim Reichel, der neben Büchern auch T-Shirts verkauft –, ist das Bloggen für andere reines Hobby. Oder, wie im Fall des BWL-Dozenten Daniel Hunold, Teil der täglichen Arbeit. Wie Hunold scheinen die wenigsten Betreiber der größeren Blogs noch aktiv zu studieren. Hinter der Plattform „StudiBlog“ verbirgt sich sogar eine Werbeagentur. Trotzdem erhalten Studierende aller Fachrichtungen auf den Seiten hilfreiche Tipps für alle Lebenslagen, sei es die Vorbereitung auf eine wichtige Prüfung, fehlende Motivation im Studium oder die ersten organisatorischen Schritte von der Bewerbung bis zur Einschreibung. Ein paar dieser Angebote haben wir uns näher angeschaut.

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