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Zukunftsforscher im Gespräch : „Nur noch fürs Firmen-Fitness-Programm ins Büro“

Arbeiten aus dem Cafe ist schon heute mancherorts sehr beliebt. Bild: Picture-Alliance

Verschicken wir bald digitale Geschmacksmuster unseres Essens und schreiben Texte per Gedankensteuerung? Für Heiko von der Gracht ist das keine allzu ferne Vorstellung – ganz im Gegenteil.

          2 Min.

          Herr von der Gracht, auf welche großen Trends müssen wir uns gefasst machen?

          Benjamin Fischer

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Ich beschäftige mich mit Technologien, die das Potential haben, in den nächsten zehn bis 20 Jahren die Arbeits- und Lebenswelt komplett auf den Kopf zu stellen. Die Themen, die ich da insbesondere sehe, sind Gedankensteuerung, Sprachübersetzung und das multisensorische Internet. Irgendwann können wir Texte schreiben, indem wir mit einem kleinen Headset unsere Gedanken formulieren. Schon heute diktieren wir unserem Smartphone Texte. Das wird noch viel besser werden, auch was die Übersetzung in andere Sprachen angeht. Das multisensorische Internet wird es uns ermöglichen, elektronische Duft- oder Geschmacksmuster zu versenden, so dass ich etwa an meinem Laptop probieren kann, wie ein Joghurt schmeckt.

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