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„Freelancer-Kompass“ : Freiberuflern geht es immer besser

  • Aktualisiert am

Flexibel arbeiten ist nichts für jeden. Bild: Picture-Alliance

Die berufliche Zukunft für Freiberufler in der IT- und Ingenieursbranche scheint rosig zu sein. Ihre Stundensätze dürften weiter steigen. Der Frauenanteil ist allerdings weiterhin gering.

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          Der typische deutsche Freiberufler ist männlich und kommt aus Nordrhein-Westfalen. Er widmet 45 Stunden in der Woche seiner Arbeit und gönnt sich jedes Jahr 26 Tage Urlaub. Als Stundensatz berechnet er seinen Kunden 93,89 Euro. All das gilt jedenfalls, wenn man der Studie „Freelancer-Kompass 2019“ glaubt, für die der Nürnberger Auftragsvermittler „Freelancer Map“ 1347 Freiberufler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt hat.

          Kleiner Schönheitsfehler: Das Unternehmen Freelancer Map ist auf hochqualifizierte Freiberufler der IT- und Ingenieursbranche spezialisiert und kann daher nur Aussagen für diese Branchen treffen. Gleichwohl: Die Umfrage gibt es nun schon zum vierten Mal. Deshalb zeigt sie etwa, dass die Marktpreise für die Dienstleistungen der Befragten in den vergangenen Jahren ordentlich nach oben geschnellt sind. 2016 lag der Stundensatz demnach nur bei 82,13 Euro.

          Die berufliche Zukunft für diese spezielle Gruppe von Selbständigen stellt sich das Unternehmen ebenfalls ziemlich rosig vor: Sollten die Gehälter in diesem Tempo weiter ansteigen, wäre in fünf Jahren ein durchschnittlicher Stundensatz von mehr als 100 Euro drin.

          Kein Wunder, dass 74 Prozent angaben, mit ihren Einkommen zufrieden zu sein. Der Frauenanteil ist allerdings recht gering: Nur knapp 11 Prozent der Befragten waren Frauen – und während diese im Schnitt auf 87,63 Euro kommen, erhalten Männer einen durchschnittlichen Stundensatz von 94,66 Euro.

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