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Zufriedenheit von Angestellten : Vom Glück, Führungskraft zu sein

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Führungskräfte sind zufriedener Bild: ddp

Sind Sie stolz auf das Unternehmen, für das Sie arbeiten? Wenn Sie „ja“ antworten, dann sind Sie wahrscheinlich eine Führungskraft. Einfache Angestellte dagegen fühlen sich oft abgehängt.

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          Mitarbeiter in Führungspositionen sind zufriedener mit ihrem Unternehmen als normale Angestellte. Das ist die Quintessenz einer neuen Studie für die das Softwareunternehmen Oracle 1200 Angestellte in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Spanien und Großbritannien befragen ließ. Das Ergebnis: Nur 45 Prozent der nicht-leitenden Angestellten in Deutschland sind stolz darauf, für ihr Unternehmen zu arbeiten. Unter den deutschen Managern sind es dagegen 59 Prozent und damit deutlich mehr.

          Die mangelnde Zufriedenheit der einfachen Angestellten speist sich offenbar auch daraus, dass die Kommunikation mit den Vorgesetzten nicht stimmt. Nur knapp die Hälfte der deutschen Mitarbeiter sagte, dass ihre Chefs greifbar und ansprechbar sind. Leitende Angestellte haben dagegen mehr Zugang zur obersten Ebene; hier sagen 60 Prozent, dass sie ihren Chef gut erreichen und ansprechen können.

          Kaum Entwicklungsgespräche, wenig Weiterbildung

          Zudem herrscht anscheinend unter den einfachen Angestellten das Gefühl vor, nur wenige Karrieremöglichkeiten und Entwicklungschancen zu haben. Nur 13 Prozent der befragten Angestellten ohne Führungsposition gaben an, im vergangenen Jahr ein Mitarbeitergespräch über ihre Karriereentwicklung gehabt zu haben. Auch glaubt nur ein knappes Fünftel, dass ihre Weiterbildungsmaßnahmen auf ihren Etwicklungsplan abgestimmt sind.

          Unzufriedenheit herrscht auch mit den Technologien am Arbeitsplatz, die für Weiterbildungsmaßnahmen zur Verfügung stehen. So hat nur etwas mehr als ein Fünfter der einfachen Angestellten Zugang zu E-Learning oder Kollaborationstools.

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